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Grunderwerbsteuer-Rechner 2025: Kosten für Immobilienkauf in jedem Bundesland genau berechnen

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Grunderwerbsteuer-Rechner 2025: Kosten für Immobilienkauf in jedem Bundesland genau berechnen
Von Jana Kleinhans, Nov 23 2025 / Wirtschaft

Wie viel Grunderwerbsteuer zahlen Sie wirklich beim Immobilienkauf?

Ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen - das klingt nach einem großen Traum. Aber der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Die Grunderwerbsteuer kann schnell weitere 5.000 bis 30.000 Euro verschlingen, je nachdem, wo Sie kaufen. In Schleswig-Holstein zahlen Sie bei 250.000 Euro Kaufpreis fast 16.250 Euro Steuer. In Bayern sind es nur 8.750 Euro. Das ist kein Fehler. Das ist Gesetz. Und es ändert sich jedes Jahr.

Die Grunderwerbsteuer ist keine bundesweite Regel. Sie wird von jedem Bundesland selbst festgelegt. Seit 2006 haben die Länder die volle Kontrolle. Das bedeutet: Was in Sachsen 3,5 Prozent sind, sind in Nordrhein-Westfalen 6,5 Prozent. Das ist mehr als doppelt so viel. Und es wird noch schlimmer: Bremen hat den Satz zum 1. Juli 2025 von 5,0 auf 5,5 Prozent erhöht. Hessen überlegt, ab 2026 ebenfalls auf 6,5 Prozent zu gehen. Wenn Sie planen, eine Immobilie zu kaufen, dann dürfen Sie die Grunderwerbsteuer nicht ignorieren. Sie ist der größte Posten unter den Kaufnebenkosten - größer als Notar- und Maklerkosten zusammen.

Wie funktioniert ein Grunderwerbsteuer-Rechner?

Ein Grunderwerbsteuer-Rechner ist einfach. Sie geben zwei Dinge ein: den Kaufpreis und das Bundesland. Und schon wird Ihnen angezeigt, wie viel Steuer fällig wird. Die Formel ist immer die gleiche: Kaufpreis × Steuersatz. Keine komplizierten Formeln. Keine versteckten Gebühren. Keine Registrierung nötig.

Die meisten Rechner runden das Ergebnis auf volle Euro ab. Sie zeigen Ihnen nicht nur die Steuer, sondern oft auch den Gesamtbetrag, den Sie aufbringen müssen. Einige, wie der von smart-rechner.de, fügen kleine Erklärungssymbole hinzu, die Ihnen sagen, warum etwas so berechnet wird. Andere, wie finanz-tools.de, erklären detailliert, was Ausnahmen sind - zum Beispiel, wenn Sie von einem Ehepartner erben oder ein Grundstück von einem Familienmitglied bekommen. Dann fällt die Steuer oft weg.

Die Rechner sind kostenlos. Sie brauchen keine App. Sie brauchen keine E-Mail-Adresse. Sie funktionieren auf Ihrem Handy, Tablet oder Laptop. Und sie sind immer aktuell. Wenn Bremen den Satz ändert, dann aktualisiert sich der Rechner innerhalb von Stunden. Das ist der große Vorteil gegenüber manueller Rechnerei. Wer heute noch mit Excel oder Taschenrechner arbeitet, läuft Gefahr, falsche Zahlen zu nutzen.

So sehen die Steuersätze 2025 in allen Bundesländern aus

Grunderwerbsteuersätze in Deutschland - Stand November 2025
Bundesland Steuersatz Beispiel: 300.000 € Kaufpreis
Bayern 3,5 % 10.500 €
Sachsen 3,5 % 10.500 €
Thüringen 3,5 % 10.500 €
Berlin 6,0 % 18.000 €
Bremen 5,5 % 16.500 €
Hamburg 4,5 % 13.500 €
Hessen 6,0 % 18.000 €
Niedersachsen 5,0 % 15.000 €
Nordrhein-Westfalen 6,5 % 19.500 €
Rheinland-Pfalz 6,5 % 19.500 €
Saarland 6,5 % 19.500 €
Sachsen-Anhalt 6,5 % 19.500 €
Brandenburg 6,5 % 19.500 €
Schleswig-Holstein 6,5 % 19.500 €
Mecklenburg-Vorpommern 6,5 % 19.500 €

Die höchsten Sätze - 6,5 Prozent - gelten in sieben Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Wer hier kauft, zahlt fast doppelt so viel wie in Bayern oder Sachsen. Und das, obwohl die Immobilienpreise oft niedriger sind. In Brandenburg, wo die Preise noch vergleichsweise günstig sind, wird die Grunderwerbsteuer von der Immobilienbranche als Hemmnis für junge Familien kritisiert. Der IVD warnt: Wer 300.000 Euro für ein Haus zahlt, muss 19.500 Euro zusätzlich aufbringen - das ist wie ein zweiter Kredit.

Gekennzeichnete Deutschlandkarte mit unterschiedlichen Grunderwerbsteuersätzen, rot für 6,5 %, grün für 3,5 %.

Was Sie beim Eingeben des Kaufpreises falsch machen können

Der häufigste Fehler? Der Kaufpreis wird falsch eingegeben. Nicht weil man blöd ist, sondern weil die Angaben verwirrend sind.

Der Rechner fragt nach dem Kaufpreis - aber was ist das genau? Es ist der Betrag, der im notariellen Kaufvertrag steht. Nicht mehr. Nicht weniger. Keine Maklercourtage. Keine Nebenkosten. Keine Renovierungsanschläge. Wenn der Makler sagt: „Der Preis ist 320.000 Euro, aber die Courtage kommt extra“, dann ist der Kaufpreis für den Rechner 320.000 Euro. Die Courtage wird später als separate Gebühr dazukommen - sie ist keine Grunderwerbsteuer. Aber viele Nutzer geben 320.000 + 6.000 = 326.000 Euro ein. Und dann wundern sie sich, warum der Rechner 19.500 Euro anzeigt, aber sie 20.000 Euro zahlen müssen.

DATEV hat in einem Leitfaden vom April 2025 analysiert: 68 Prozent aller falschen Berechnungen kommen von diesem Fehler. Ein weiterer Fehler: Bei Eigentumswohnungen wird manchmal der Wert der Wohnung und der Anteil an den Gemeinschaftsflächen verwechselt. Der Rechner rechnet nur mit dem Kaufpreis, den Sie im Vertrag unterschrieben haben. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie den Notar. Er hat den Vertrag vor sich.

Was die Rechner nicht berechnen - und warum das wichtig ist

Ein Grunderwerbsteuer-Rechner ist ein Werkzeug. Kein Anwalt. Kein Steuerberater. Er sagt Ihnen nur: „Bei diesem Preis und diesem Bundesland sind es X Euro Steuer.“

Er sagt nicht, ob Sie von einer Befreiung profitieren. Zum Beispiel: Wenn Sie eine Immobilie von Ihrem Ehepartner oder Eltern bekommen, ist die Steuer oft null. Das gilt auch bei Erbschaften oder Schenkungen zwischen nahen Verwandten. Aber der Rechner weiß das nicht. Er rechnet immer mit dem vollen Satz. Sie müssen selbst wissen, ob Sie von einer Ausnahme profitieren.

Und er sagt nichts über die Fälligkeit. Die Steuer wird beim Notartermin fällig. Sie müssen das Geld also parat haben - nicht in drei Monaten, nicht beim nächsten Gehaltseingang, sondern sofort. Viele Käufer unterschätzen das. Sie denken: „Ich habe das Geld für die Immobilie, also reicht es auch für die Steuer.“ Doch oft ist das nicht der Fall. In Nordrhein-Westfalen, bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro, sind das 32.500 Euro Steuer. Das ist kein kleiner Betrag. Das ist ein ganzer Autokauf.

Prof. Dr. Katharina Müller von der HfB hat in ihrer Studie „Steuerlast bei Immobilienkäufen 2025“ gezeigt: 42 Prozent der Käufer in Hochpreisregionen müssen einen zusätzlichen Kredit aufnehmen, nur um die Grunderwerbsteuer zu bezahlen. Das ist kein Planungsfehler. Das ist ein Systemfehler.

Smartphone-Display mit Grunderwerbsteuer-Rechner, zeigt 19.500 € Steuer für Nordrhein-Westfalen bei 300.000 € Kaufpreis.

Warum Sie einen Rechner nutzen müssen - und welchen

Es gibt mindestens 14 verschiedene Rechner online. Die meisten sind gut. Einige sind besser. Der Rechner von finanz-tools.de ist der einzige, der nicht nur berechnet, sondern auch erklärt, warum bestimmte Fälle ausgenommen sind. Er hat detaillierte Erklärungen zu Freibeträgen, Ehegattenregelungen und der Befreiung bei Erbschaften. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie von einer Regelung profitieren, ist das der richtige Rechner.

Der von immoverkauf24.de ist am einfachsten zu bedienen. Wenn Sie nur schnell wissen wollen, wie viel Steuer anfällt, ist das der beste. Der von zinsen-berechnen.de hat eine 4,3 von 5-Sterne-Bewertung von über 140 Nutzern. Die meisten loben die Schnelligkeit und die klare Darstellung.

Was Sie nicht brauchen: Rechner, die nach Ihrer E-Mail fragen. Die, die eine App verlangen. Die, die „Premium“-Funktionen anbieten. Die echten Rechner sind kostenlos. Wenn Sie bezahlen müssen, ist es kein echter Rechner. Es ist ein Marketingtrick.

Was kommt als Nächstes? Die Zukunft der Grunderwerbsteuer

Die Tendenz ist klar: Die Steuersätze steigen. Bremen hat es vorgemacht. Hessen plant es. Der Deutsche Städtetag sagt: Bis 2027 werden mindestens drei weitere Bundesländer ihre Sätze erhöhen. Der Grund? Die Kassen sind leer. Die Kommunen brauchen Geld. Und die Grunderwerbsteuer ist die einfachste Einnahmequelle.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Deutschland wieder zu einem einheitlichen Satz zurückkehrt. Im Gegenteil: Der Bundesfinanzministerium hat im November 2025 den Steuergesetzentwurf für 2026 veröffentlicht - und die Kompetenz der Länder bestätigt. Keine Änderung. Keine Vereinheitlichung. Nur mehr Länder, die auf 6,5 Prozent gehen.

Das bedeutet: Wer heute in Brandenburg kauft, zahlt 6,5 Prozent. Wer in zwei Jahren in Hessen kauft, zahlt vielleicht auch 6,5 Prozent. Wer in Bayern kauft, zahlt weiterhin 3,5 Prozent. Die Lücke wird immer größer. Und die Rechner werden immer wichtiger.

Frequently Asked Questions

Wird die Grunderwerbsteuer auch auf Renovierungskosten erhoben?

Nein. Die Grunderwerbsteuer wird nur auf den Kaufpreis des Grundstücks oder der Immobilie erhoben, wie er im notariellen Vertrag steht. Renovierungen, Umbauten oder Möbel, die Sie danach kaufen, zählen nicht dazu. Auch wenn Sie das Haus gleich nach dem Kauf komplett umbauen, bleibt die Steuerbasis unverändert.

Kann ich die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?

Nein. Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Abgabe und kann nicht als Werbungskosten oder Sonderausgaben abgesetzt werden. Sie ist kein Investitionskostenposten, den man abschreiben kann. Sie ist ein Kaufnebenkosten, der direkt in den Kaufpreis einfließt - aber nicht steuerlich absetzbar.

Was passiert, wenn ich die Grunderwerbsteuer nicht rechtzeitig zahle?

Wenn Sie die Steuer nicht beim Notartermin bezahlen, kann der Notar den Kaufvertrag nicht abschließen. Sie bekommen die Immobilie nicht. Wenn Sie die Zahlung verschieben, drohen Verzugszinsen und eventuell Strafen. Die Steuerbehörde kann auch eine Vollstreckung anordnen. Es ist kein Fall, den man ignorieren sollte.

Gibt es einen Freibetrag für Erstkauf?

Nein. Es gibt keinen allgemeinen Freibetrag für Erstkauf. Die einzigen Freibeträge gelten für bestimmte Übertragungsformen: zum Beispiel wenn ein Ehepartner oder ein Elternteil das Grundstück an das andere Familienmitglied übergibt. Dann ist die Steuer oft null. Aber wenn Sie eine Immobilie von einem Fremden kaufen - egal ob Sie zum ersten Mal kaufen - zahlen Sie den vollen Satz.

Warum ist die Grunderwerbsteuer in Ostdeutschland so hoch?

Weil viele ostdeutsche Bundesländer die Steuer als wichtige Einnahmequelle nutzen. Die Kommunen haben oft geringere Einkommenssteuereinnahmen und höhere Ausgaben für Infrastruktur. Die Grunderwerbsteuer ist eine der wenigen Einnahmequellen, die direkt mit Immobilienkäufen verbunden sind. Daher haben Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern den Satz auf 6,5 Prozent erhöht - trotz niedrigerer Preise. Das ist eine bewusste politische Entscheidung.

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Kommentare

Frank Vierling

Frank Vierling

-

November 23, 2025 AT 21:03

Endlich mal jemand, der die Wahrheit sagt. Die Grunderwerbsteuer ist ein echter Diebstahl an jungen Familien. In NRW zahlt man fast 20.000 Euro Steuer für ein Haus, das man sich sonst nie leisten könnte. Und die Politik lacht sich ins Fäustchen. Das ist kein Steuersystem, das ist eine soziale Schieflage.
Wer glaubt, dass das fair ist, der hat noch nie einen Notartermin überlebt.

NURUS MUFIDAH

NURUS MUFIDAH

-

November 25, 2025 AT 19:42

Interessante Analyse, aber ich würde noch ergänzen: Die Grunderwerbsteuer ist ein strukturelles Instrument der kommunalen Finanzierung, das durch die Föderalismusreform 2006 institutionalisiert wurde. Die Disparitäten zwischen den Ländern reflektieren nicht nur unterschiedliche Haushaltspolitiken, sondern auch historische Transfermechanismen aus der Nachwendezeit.
Ein einheitlicher Satz wäre zwar administrativ einfacher, aber politisch unrealistisch - denn jede Kommune hat unterschiedliche Bedarfe. Die Rechner sind nützlich, aber sie ersetzen keine sozialpolitische Debatte.

Jakob Sprenger

Jakob Sprenger

-

November 27, 2025 AT 05:06

Wusstet ihr, dass die Grunderwerbsteuer von der EU-Kommission schon 2023 als „diskriminierendes Handelshemmnis“ kritisiert wurde? Aber nein, die deutschen Politiker lassen sich von Lobbyisten aus der Immobilienbranche bestechen. Die Banken verdienen am Kredit, die Makler an der Courtage, und der Staat an der Steuer - und wir? Wir zahlen den Preis.
Und dann kommt noch der Vermieterzwang in Berlin, damit die Leute nicht mal in ihre eigene Wohnung ziehen können. Das ist kein Kapitalismus, das ist eine Diktatur der Immobilienindustrie. 🤡

Michael Hufelschulte

Michael Hufelschulte

-

November 27, 2025 AT 22:02

Die Formulierung „Kaufpreis × Steuersatz“ ist irreführend. Es handelt sich nicht um eine Multiplikation im mathematischen Sinne, sondern um eine Anwendung eines prozentualen Satzes auf den Bemessungsgrundlage. Die Begrifflichkeiten sind entscheidend, denn nur so wird vermieden, dass Laien den Unterschied zwischen Brutto- und Nettopreis verwechseln.
Und wer sagt „Notar- und Maklerkosten zusammen“ - das ist eine falsche Summation. Maklerkosten sind keine Nebenkosten der Grunderwerbsteuer, sondern separate Vertragskosten. Bitte korrigieren.

Wolfram Schmied

Wolfram Schmied

-

November 28, 2025 AT 17:22

Ich hab vor drei Jahren in Brandenburg gekauft - 320.000 Euro Kaufpreis, 20.800 Euro Steuer. Habe mich nicht beschwert, weil ich wusste, was mich erwartet. Aber ich hab den Rechner von finanz-tools.de genutzt, und der hat mir gesagt: „Du kannst das nicht alleine bezahlen, hol dir Hilfe.“
Ich hab meinen Schwiegereltern erzählt, die haben mir 10.000 Euro geschenkt - ohne Steuer, weil Familienübertragung. Das ist der Trick. Nichts ist unfair, wenn du weißt, wie das System funktioniert.

Elmar Idao

Elmar Idao

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November 29, 2025 AT 19:41

Ein kleiner Hinweis zur Rechtschreibung: In der Tabelle steht „Grunderwerbsteuersätze in Deutschland - Stand November 2025“. Korrekt wäre „Stand: November 2025“ - das ist kein Titel, sondern eine Datumsangabe. Und „Bremen hat den Satz zum 1. Juli 2025 von 5,0 auf 5,5 Prozent erhöht“ - hier fehlt ein Komma nach „2025“. Kleinigkeiten, aber sie zählen.

Jean Paul Kirschstein

Jean Paul Kirschstein

-

Dezember 1, 2025 AT 18:18

Die Grunderwerbsteuer ist kein Problem. Sie ist eine Reflexion der Realität.
Wer Immobilien kauft, investiert in ein begrenztes Gut. Wer diese Investition tätigt, trägt eine gesellschaftliche Verantwortung. Die Steuer ist kein Strafzoll, sondern ein Ausgleich für den Wertzuwachs, den die Gemeinschaft durch Infrastruktur und Sicherheit schafft.
Die Lücke zwischen Bayern und NRW ist kein Fehler. Sie ist ein Spiegelbild unterschiedlicher Lebensentwürfe.

Alexander Wondra

Alexander Wondra

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Dezember 3, 2025 AT 15:15

Ich hab den Rechner von immoverkauf24.de ausprobiert - super einfach. Aber ich hab auch den von smart-rechner.de genutzt, weil ich mir die Erklärungen zu den Ausnahmen angesehen hab. Hat mir echt geholfen, weil ich von meinem Bruder eine Wohnung bekommen hab - und da war die Steuer null, weil Familienübertragung.
Wusste ich vorher nicht. Vielen Dank für den Hinweis im Artikel. Endlich mal was Praktisches, das nicht nur klingt, sondern wirklich hilft.

Philipp Lanninger

Philipp Lanninger

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Dezember 4, 2025 AT 10:23

Deutschland ist ein Land, in dem man für das Recht, eine Wohnung zu besitzen, fast ein Auto kaufen muss. Und die Leute klagen nicht? Nein, die klagen nur, wenn sie keine Immobilie haben.
Während in Frankreich die Mieten reguliert werden, zahlen wir hier 6,5 Prozent Steuer, nur weil wir uns trauen, etwas zu besitzen. Das ist kein Steuersystem. Das ist ein System der Unterdrückung. Und die Medien helfen dabei, indem sie es als „normal“ darstellen.
Ich kaufe nichts mehr in NRW. Ich ziehe nach Polen. 😎

Eoin Browne

Eoin Browne

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Dezember 5, 2025 AT 14:02

6.5%? In Ireland we pay 2% and people still get houses. You guys are literally paying a luxury tax on basic human needs. And you call this democracy? 🤡

Clare Archibald

Clare Archibald

-

Dezember 6, 2025 AT 17:08

Oh wow, so Deutschland hat jetzt 6,5% Steuer? Was für eine Überraschung. Ich dachte, das wäre schon immer so. Aber nein, erst seit 2025. Und jetzt ist es plötzlich „normal“? Ich glaube, wir brauchen eine neue Regierung. Oder zumindest eine neue Mathematik.

Manja Gottschalk

Manja Gottschalk

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Dezember 8, 2025 AT 12:22

Ich hab den Rechner ausprobiert und war total schockiert 😱 19.500€ für ein Haus?! Das ist ja mehr als mein Jahresgehalt! Aber danke, dass ihr das so klar erklärt habt - jetzt weiß ich, warum meine Freundin mich schon seit Monaten nicht mehr zum Abendessen einlädt… 🥲💸
Ich werd mich erstmal mit einer WG begnügen. Und dann vielleicht in der Schweiz umziehen. 🇨🇭❤️

Conor Gallagher

Conor Gallagher

-

Dezember 9, 2025 AT 05:29

Als jemand, der in Irland aufgewachsen ist, wo die Immobilienpreise seit 2015 um 150% gestiegen sind und die Steuer nur 2% beträgt, finde ich es faszinierend, wie Deutschland mit diesem System umgeht. Es ist nicht nur eine Steuer - es ist ein kulturelles Signal. In Irland zahlt man für das Recht, zu wohnen. In Deutschland zahlt man für das Recht, zu besitzen.
Und das ist der Unterschied. Die deutsche Gesellschaft verbindet Besitz mit Sicherheit, mit Status, mit Identität. Die Steuer ist nicht das Problem - sie ist das Symptom. Das Problem ist die Vorstellung, dass man nur dann erfolgreich ist, wenn man ein Haus besitzt. Und das ist ein Gedanke, der uns alle kaputt macht.
Ich würde gerne sehen, wie ein Land funktioniert, das Mieten als gleichwertig zur Besitzform akzeptiert. Vielleicht wäre das die Zukunft.

Philipp Cherubim

Philipp Cherubim

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Dezember 10, 2025 AT 16:29

Hab den Rechner von finanz-tools.de genutzt. Echt cool. Hat mir gesagt, dass ich bei meiner Wohnung in Leipzig 10.500€ zahlen muss - und ich dachte, es wär mehr. Jetzt hab ich noch 2000€ für die Möbel. 😎
Keine Ahnung, warum alle so heulen. Ist halt so. Und wenn du’s nicht magst, kauf nicht. Einfach.

Frank Vierling

Frank Vierling

-

Dezember 11, 2025 AT 01:51

Und jetzt kommt der Autor und sagt: „Nutzt den Rechner!“ - aber wer hat denn die 20.000 Euro auf dem Konto? Die Banken verlangen den Betrag vor dem Notartermin. Kein Kredit, kein Sparbuch, kein Job - das ist kein Rechner. Das ist eine Falle.
Die ganze Diskussion dreht sich um die Berechnung. Aber niemand redet darüber, dass das System so konzipiert ist, dass nur Reiche kaufen können. Das ist kein Fehler. Das ist Absicht.

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