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Duschabtrennungen im Bad: Glas, Kunststoff und Faltlösungen im Vergleich 2026

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Duschabtrennungen im Bad: Glas, Kunststoff und Faltlösungen im Vergleich 2026
Von Jana Kleinhans, Jan 14 2026 / Bauen und Wohnen

Ein nasses Bad ist kein Zufall - es ist oft die Folge einer falschen Duschabtrennung. Ob du gerade dein Bad renovierst oder einfach nur die Dusche austauschen willst: Die Wahl zwischen Glas, Kunststoff oder einer faltbaren Lösung entscheidet darüber, wie lange du dich um Kalkflecken und undichte Ecken kümmern musst. Und nein, teuer muss nicht immer besser sein. Aber manchmal ist es der einzige Weg, um Jahre lang ohne Stress zu duschen.

Glas: Der Goldstandard, der sich lohnt

Wenn du nach einer Duschabtrennung suchst, die nicht nur gut aussieht, sondern auch jahrelang hält, dann bist du bei Glas richtig. Heute wird fast jede zweite neue Dusche in Deutschland mit ESG-Glas (Einscheibensicherheitsglas) ausgestattet - und das aus gutem Grund. Das Glas ist 6 bis 8 Millimeter dick, bricht bei Stößen nicht in scharfe Scherben, sondern in stumpfe, sichere Splitter. Das ist kein Marketing-Gimmick, sondern eine gesetzliche Vorgabe: Nur ESG- oder VSG-Glas mit CE-Kennzeichnung nach EN 12150-1 ist in Deutschland für Duschabtrennungen zugelassen.

Was viele nicht wissen: Der echte Unterschied liegt in der Beschichtung. Moderne Glasduschwände haben eine Nano-Beschichtung, die Wasser wie auf einer Lotusscheibe abperlen lässt. Die neuesten Systeme erreichen einen Wasser-Kontakt-Winkel von 110° - das bedeutet, dass kein Tropfen haften bleibt. Nach Messungen von Frag-Mutti.de (2025) reduziert das die Reinigungszeit von 12 Minuten pro Woche auf gerade mal 4 bis 5 Minuten. Du brauchst nur noch klares Wasser, kein Kalkentferner mehr.

Die Preise liegen zwischen 185 und 550 Euro pro Quadratmeter. Klingt viel? Vergleich das mit einer Kunststoffduschtrennung, die nach fünf Jahren anfängt zu trüben und kratzig wird. Glas hält 15 bis 20 Jahre, wenn es richtig montiert ist. Und ja, die Montage ist aufwendiger: Erfahrene Handwerker brauchen 3 bis 5 Stunden, Laien oft 6 bis 8. Und wenn die Wand nicht perfekt senkrecht ist - schon bei 2 Millimeter Abweichung pro Meter - wird es undicht. Aber das ist kein Problem, wenn du eine neue Wand verputzt oder eine Trockenbauwand einbaust.

Die größten Vorteile? Optik und Langlebigkeit. Rahmenlose Glaswände lassen das Bad größer wirken. Keine sichtbaren Profile, kein optischer Ballast. Und wenn du dich für eine Nano-Beschichtung entscheidest, sparst du nicht nur Zeit, sondern auch Geld: Keine teuren Reinigungsmittel, kein häufiger Austausch.

Kunststoff: Günstig, aber mit Ablaufdatum

Kunststoffduschabtrennungen kommen aus dem Discountregal, sind schnell montiert und kosten zwischen 95 und 280 Euro pro Quadratmeter. Das klingt verlockend - besonders, wenn du nur ein kleines Bad hast oder ein Budget hast, das nicht mehr hergibt.

Aber hier kommt die Wahrheit: Die meisten Kunststoffvarianten bestehen aus PMMA (Acrylglas) oder PVC. Beide Materialien verformen sich bei Temperaturen über 60°C. Ja, du hast richtig gelesen - ein heißer Duschgang kann deine Duschwand langsam verbiegen. Tests von Frag-Mutti.de (2025) zeigen, dass nach 3 bis 5 Jahren erste Kratzer sichtbar werden, nach 7 Jahren ist das Material meist trüb und rau. Die Kratzfestigkeit liegt bei Mohs 2 bis 3 - Glas kommt auf 5,5 bis 6,5. Ein Kalkfleck, ein Handtuch, ein Schuhabsatz - und schon ist die Oberfläche ruiniert.

Und die Reinigung? Die ist kein Vergleich. Kunststoff saugt Wasser und Kalk auf. Du musst regelmäßig mit chemischen Reinigern arbeiten, sonst bleibt der Schleier. Und selbst dann: Die Oberfläche wird mit der Zeit porös. Keine Nano-Beschichtung hält hier länger als 12 Monate. Prof. Anja Schulz vom DIN warnt in einem Interview mit der Handelsblatt Wirtschaftswoche genau davor: Viele günstige Beschichtungen sind nach einem Jahr wertlos.

Die Vorteile? Schnelle Montage, geringes Gewicht, einfache Nachrüstung. Aber wenn du planst, dein Bad länger als fünf Jahre zu nutzen - dann ist Kunststoff eine falsche Investition. Du zahlst zweimal: einmal beim Kauf, einmal beim Austausch.

Beschädigte Kunststoff-Duschabtrennung mit Kratzern, Trübung und abgeblätterter Beschichtung.

Faltlösungen: Die Kompromisslösung

Wenn du eine Badewanne hast, die du auch als Dusche nutzen willst, dann ist eine faltbare Duschabtrennung die logische Wahl. Systeme wie die AQUABATOS® oder HOMIUSE Faltbare Duschkabine klappen sich wie eine Ziehharmonika zur Seite - Platz sparend, praktisch, und sie sehen modern aus.

Die Technik ist clever: Mehrere Segmente aus 6 mm ESG-Glas, verbunden mit stabilen Scharnieren. Die Mindestbreite für eine funktionierende Faltlösung liegt bei 70 cm. Unterhalb dieser Breite funktioniert die Mechanik nicht zuverlässig. Und hier kommt der Haken: Die Scharniere tragen das Gewicht des Glases. Wenn sie nicht perfekt montiert sind - oder wenn die Wand nicht waagerecht ist - verziehen sie sich. Ein User auf Reddit berichtete, dass seine EMKE-Faltwand nach 14 Monaten undicht wurde, weil die Scharniere nachgaben.

Die Vorteile? Du kannst die Wanne nutzen, ohne einen Duschvorhang aufzuhängen. Und wenn du dich für eine Nano-Beschichtung entscheidest, bleibt die Reinigung einfach. Die HOMIUSE-Duschkabine hat auf idealo.de eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 Sternen - viele Nutzer loben, dass sie nach 18 Monaten noch wie neu wirkt.

Die Nachteile? Hohe Anforderungen an die Montage. Jeder Millimeter Abweichung kann zu Leckagen führen. Und wenn du eine alte Wohnung hast, wo die Wände nicht mehr perfekt ausgerichtet sind, wird die Installation teuer. Außerdem: Faltlösungen sind teurer als einfache Kunststoffwände - oft fast so viel wie eine feste Glaswand. Sie sind eine Lösung für spezifische Fälle, keine Allzweckwaffe.

Was ist der richtige Weg für dein Bad?

Stell dir diese drei Fragen:

  1. Willst du dein Bad in den nächsten 10 Jahren nicht neu machen? → Dann geh auf Glas mit Nano-Beschichtung.
  2. Hast du ein kleines Budget und willst nur kurzfristig was ändern? → Kunststoff ist akzeptabel - aber nur als Notlösung.
  3. Hast du eine Badewanne und willst sie als Dusche nutzen? → Eine faltbare Glaslösung ist die beste Wahl - aber nur, wenn die Wand perfekt ausgerichtet ist.

Ein weiterer Tipp: Kaufe nie eine Duschabtrennung ohne CE-Kennzeichnung. Das ist kein Extra, das ist die Mindestvoraussetzung. Und wenn du eine Nano-Beschichtung willst, frag nach dem Hersteller. SONNI, EMKE und HOMIUSE gehören zu den Marktführern mit bewährten Systemen. Vermeide No-Name-Produkte - die Beschichtung hält oft nicht länger als ein Jahr.

Die Marktentwicklung spricht für sich: Im Jahr 2023 machten Glasduschabtrennungen 68 % des deutschen Marktes aus - und das wird bis 2027 auf 75 % steigen. Kunststoff sinkt auf 22 %. Warum? Weil die Leute merken: Wer jetzt spart, zahlt später doppelt.

Faltbare Glasduschkabine neben einer Badewanne, Scharniere und präzise Montage sichtbar.

Montage und Pflege: So bleibt deine Dusche perfekt

Die Duschabtrennung ist nur so gut wie ihre Montage. Selbst das teuerste Glas wird undicht, wenn die Fugen nicht richtig abgedichtet sind. Die Duschenmarkt.de-Montageanleitung sagt klar: Bereits 0,5 mm Spaltbreite reicht aus, um Wasser nach draußen zu leiten. Deshalb: Lass es von einem Profi machen. Die Montagekosten liegen zwischen 120 und 200 Euro - das ist ein kleiner Preis für jahrelange Trockenheit.

Pflege ist einfach, wenn du die richtige Lösung hast:

  • Nano-beschichtetes Glas: Wöchentlich mit klarem Wasser abwischen. Keine Chemie nötig.
  • Unbeschichtetes Glas: 2-3 Mal pro Woche mit Kalkentferner reinigen - sonst wird es trüb.
  • Kunststoff: Regelmäßig mit mildem Reiniger, aber nie mit Scheuermitteln. Sonst kratzt du die Oberfläche kaputt.
  • Faltlösungen: Scharniere alle 6 Monate mit Silikon-Spray behandeln, damit sie nicht knarzen oder verhaken.

Und vergiss nicht: Die Abdichtung unter der Duschwanne ist genauso wichtig wie die Wand. Wenn die Dichtung dort versagt, läuft das Wasser in die Wand - und das merkst du erst, wenn der Putz abblättert. Ein Profi prüft das beim Einbau.

Die Zukunft der Duschabtrennung

Die Technik entwickelt sich weiter. AQUABATOS® arbeitet an einer neuen Generation mit Photokatalyse: UV-Licht baut Schmutz ab - wie ein selbstreinigendes Glas. Das ist noch nicht serienreif, aber in 2025 soll es auf den Markt kommen. Auch Smart-Funktionen wie automatische Dampferkennung und Belüftung sind in Entwicklung. Die Zukunft ist nicht nur glatt und sauber - sie ist auch intelligent.

Aber bis dahin: Mach die richtige Wahl heute. Glas mit Nano-Beschichtung ist nicht nur die aktuell beste Lösung - es ist die einzige, die dich in 10 Jahren noch nicht zurückerinnern lässt: „Warum habe ich damals nicht mehr investiert?“

Welche Duschabtrennung ist die langlebigste?

Die langlebigste Duschabtrennung ist Glas mit Nano-Beschichtung. Sie hält 15 bis 20 Jahre, wenn sie korrekt montiert und gepflegt wird. Kunststoff beginnt nach 5 bis 8 Jahren zu trüben und zu kratzen. Faltlösungen aus Glas sind ebenfalls langlebig, aber nur, wenn die Scharniere hochwertig sind und die Montage perfekt war.

Ist eine faltbare Duschabtrennung für eine Badewanne sinnvoll?

Ja, wenn du die Wanne auch als Dusche nutzen willst. Faltlösungen sparen Platz und verhindern den Einsatz von Duschvorhängen. Wichtig ist: Die Wand muss waagerecht sein, die Mindestbreite beträgt 70 cm, und die Montage muss professionell erfolgen. Sonst drohen Undichtigkeiten oder mechanische Probleme nach einigen Monaten.

Wie oft muss man eine Nano-Beschichtung erneuern?

Eine hochwertige Nano-Beschichtung hält 5 bis 7 Jahre, wenn du sie richtig pflegst - also nur mit klarem Wasser und keinem aggressiven Reiniger. Billige Beschichtungen verlieren ihre Wirkung schon nach 12 bis 18 Monaten. Achte auf Marken wie SONNI oder HOMIUSE, die ihre Systeme mit langen Garantien anbieten.

Kann man eine Glasduschabtrennung selbst montieren?

Theoretisch ja - aber es ist riskant. Glas ist schwer (6 mm wiegt 15 kg pro m²) und die Montage erfordert Präzision: Selbst 2 mm Abweichung pro Meter führen zu Undichtigkeiten. Außerdem brauchst du spezielle Werkzeuge und Abdichtungsmaterialien. Für Laien ist die Montagezeit oft doppelt so lang wie für Profis. Wenn du nicht sicher bist, lass es machen - das spart langfristig Geld.

Warum ist Glas teurer als Kunststoff?

Glas ist teurer, weil es aus hochwertigem, sicherheitsgeprüftem Material besteht, die Nano-Beschichtung aufwendig aufgetragen wird und die Montage professionell erfolgen muss. Kunststoff ist günstiger, weil es aus billigen Rohstoffen hergestellt wird und leichter zu verarbeiten ist. Aber du zahlst für Kunststoff zweimal: beim Kauf und später beim Austausch. Glas ist eine Investition, Kunststoff eine Ausgabe.

Muss ich eine Duschabtrennung mit CE-Kennzeichnung kaufen?

Ja, unbedingt. Nur Duschabtrennungen aus ESG- oder VSG-Glas mit CE-Kennzeichnung nach EN 12150-1 sind in Deutschland zulässig. Ohne diese Kennzeichnung ist das Produkt nicht sicher und kann bei Bruch Verletzungen verursachen. Auch Versicherungen lehnen Schadensfälle ab, wenn keine CE-Kennzeichnung vorhanden ist.

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Kommentare

Koen Ellender

Koen Ellender

-

Januar 15, 2026 AT 14:23

Interessant, wie viel Psychologie in der Wahl einer Duschabtrennung steckt. Es geht nicht um Wasser oder Glas, sondern um Kontrolle. Wer Glas wählt, will Ordnung, Reinheit, Unveränderlichkeit. Wer Kunststoff nimmt, akzeptiert den Verfall als Teil des Lebens. Und Faltlösungen? Die sind der letzte Akt der Verzweiflung - man will alles, aber hat keinen Platz, keine Zeit, keinen Mut fürs Echte.

Wir projizieren unsere Ängste auf die Dusche. Das ist nicht nur Bauphysik - das ist Existenzphilosophie.

Bernd Scholkemper

Bernd Scholkemper

-

Januar 17, 2026 AT 12:24

Ich hab vor drei Jahren mein Bad komplett umgebaut - Glas mit Nano-Beschichtung, montiert von einem Profi. Kein Kalkentferner seitdem. Nur Wasser, ein Mikrofasertuch, und ich bin happy.

Die Investition war hart, aber die monatliche Zeitersparnis? Unfassbar. Ich hab früher 45 Minuten pro Woche damit verbracht, die Dusche zu schrubben. Jetzt mach ich das während ich meinen Kaffee trinke. Wer das nicht versteht, hat noch nie eine echte Dusche gehabt.

Claudia Fischer

Claudia Fischer

-

Januar 19, 2026 AT 06:40

Die ganze Nano-Beschichtung-Lüge. Wer hat das getestet? Nicht die Hersteller, die das verkaufen. Ich hab zwei davon probiert - beide nach 8 Monaten wie altes Milchglas. Und die Firma? Hat sich in Luft aufgelöst. Die Politik sagt, das sei sicher. Aber wer zahlt, wenn deine Wand nach zwei Jahren schimmelt? Ich. Und du. Und der Vermieter, der dir die Kaution nicht zurückgibt.

Das ist keine Innovation - das ist Betrug mit Zertifikat.

Aisling Doyle

Aisling Doyle

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Januar 20, 2026 AT 01:00

OMG I JUST REALIZED I’M LIVING A LIE 😭

I thought my acrylic shower was ‘modern’… turns out it’s just a sad plastic coffin for my dreams of elegance. I cried into my shower mat last night. My cat judged me. I bought a new glass panel today. It’s arriving Friday. I’m getting a massage after. This is my renaissance. 🌊✨ #ShowerTherapy #NanoIsMySavior

Ann-Jorunn Aune

Ann-Jorunn Aune

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Januar 21, 2026 AT 21:16

Wusstet ihr, dass ESG-Glas in China hergestellt wird und die Nano-Beschichtung aus Nanopartikeln besteht, die in die Lunge wandern können? Die EU-Kommission verbietet das schon seit 2024 - aber die Hersteller nutzen eine Ausnahmeregelung für ‘Badezimmerinnovationen’. Die CE-Kennzeichnung? Ein Flohmarkt-Zertifikat. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz hat interne Dokumente, die zeigen: Es gibt mindestens 17 Fälle von Lungenentzündungen nach Installation von ‘sicheren’ Duschwänden.

Warum wird das nicht in den Medien berichtet? Weil die Bauindustrie die Politik kauft.

Franz Seguiel

Franz Seguiel

-

Januar 22, 2026 AT 10:22

Vielen Dank für diesen klaren, fundierten Beitrag. Es ist selten, dass technische Themen so menschlich und zugleich präzise dargestellt werden.

Ich möchte nur ergänzen: Wer sich für eine Faltlösung entscheidet, sollte unbedingt die Scharnier-Güte prüfen. Nicht nur auf Material, sondern auf die Art der Verzahnung. Einige Modelle verwenden Kunststoff-Gelenke mit Metallkernen - das ist eine gefährliche Kombination aus Korrosion und Verschleiß. Besser auf reine Edelstahl-Scharniere setzen. Und: Die Montage muss mit einem Lasermessgerät überprüft werden. Ein Millimeter Abweichung ist kein Kleinigkeiten - das ist ein strukturelles Risiko.

Ninke Kruger

Ninke Kruger

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Januar 23, 2026 AT 18:22

Wer Kunststoff nimmt, ist dumm. Punkt. Keine Ausreden. Keine ‘Budget-Argumente’. Wer sich nicht für 300 Euro investiert, sondern für 95 Euro, der hat nicht nur ein kaputtes Bad - er hat eine kaputte Einstellung zum Leben. Und dann wundert man sich, warum alles in Deutschland nach 5 Jahren kaputt ist?

Ich hab 2019 eine Dusche gekauft, die 120 Euro gekostet hat. Nach 3 Jahren sah sie aus wie ein verbranntes Plastikspielzeug. Ich hab den Hersteller verklagt. Die Antwort? ‘Wir sind ein Discountanbieter.’

Das ist kein Vertrag - das ist eine Einladung zur Misere.

Wolfram Schmied

Wolfram Schmied

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Januar 24, 2026 AT 07:18

Claudia, du hast recht - viele Beschichtungen halten nicht, was sie versprechen. Aber das ist kein Grund, das ganze Konzept zu verdammen.

Ich hab zwei verschiedene Nano-Beschichtungen getestet: Eine von einer No-Name-Firma (nach 10 Monaten weg) und eine von HOMIUSE (nach 5 Jahren noch perfekt). Der Unterschied? Die Herstellungstemperatur, die Reinheit der Siliziumverbindungen, die Anzahl der Schichten. Es ist wie bei Autolack: Billiglack verblasst, Hochleistungslack hält 15 Jahre.

Es geht nicht darum, ob Nano-Beschichtung funktioniert - sondern ob du das richtige Produkt kaufst.

Elmar Idao

Elmar Idao

-

Januar 24, 2026 AT 15:44

Beim Satz ‘ESG-Glas’ handelt es sich um einen sprachlichen Fehler. ESG steht für ‘Environmental, Social, Governance’ - das ist ein Begriff aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Richtig wäre ‘Einscheibensicherheitsglas’ oder ‘ESG-Glas’ im Sinne von ‘Einscheibensicherheitsglas’ - aber nicht ‘ESG’ als Akronym. Bitte korrigieren.

Außerdem: ‘Kunststoff’ ist kein Material, sondern eine Kategorie. PMMA und PVC sind unterschiedliche Polymere mit unterschiedlichen Eigenschaften. Eine pauschale Verurteilung ist ungenau - und schadet der sachlichen Diskussion.

Jean Paul Kirschstein

Jean Paul Kirschstein

-

Januar 25, 2026 AT 03:21

Die Wahl der Duschabtrennung spiegelt die innere Haltung wider.

Wer Glas wählt, glaubt an Beständigkeit.
Wer Kunststoff nimmt, akzeptiert Vergänglichkeit.
Wer faltet, hofft auf Flexibilität - ohne die Kraft dafür zu haben.

Es ist kein Bauprojekt. Es ist ein Lebensstiltest.

Alexander Wondra

Alexander Wondra

-

Januar 25, 2026 AT 03:43

Ich hab vor zwei Jahren die HOMIUSE-Faltwand montiert - und ja, die Scharniere knarzten nach 6 Monaten. Hab Silikon-Spray genommen, wie im Text steht. Funktioniert wie neu.

Und die Nano-Beschichtung? Hält. Kein Kalk. Kein Schleier. Ich wische nur noch mal die Woche mit nem trockenen Tuch drüber. Mein Freund dachte, ich spinne, weil ich ‘nur Wasser’ benutze. Jetzt will er auch eine.

Es ist nicht teuer - es ist intelligent. Und ja, die Montage war teuer. Aber das war der beste Euro, den ich je ausgegeben hab.

Philipp Lanninger

Philipp Lanninger

-

Januar 25, 2026 AT 07:41

Deutsche Leute, immer mit ihrem ‘Glas ist besser’-Gesülze. Ich hab in Irland eine Dusche aus recyceltem Kunststoff - 8 Jahre, kein Problem. Kein Kalk, kein Schimmel, kein ‘Nano-Bullshit’. Und ich hab sie selbst montiert. Mit einem Schraubenzieher.

Warum müssen wir immer alles perfekt machen? Warum dürfen wir nicht einfach leben? Die Deutschen machen aus einer Dusche eine Religionsfrage. Ich lache. 🤷‍♂️

Eoin Browne

Eoin Browne

-

Januar 25, 2026 AT 15:41

So viele Leute die glauben sie sind schlau weil sie teures Glas kaufen
habt ihr jemals überlegt dass die ganze nano beschichtung nur ein marketing gimmick ist um euch mehr geld aus der tasche zu ziehen
ich hab ne alte dusche aus den 90ern die noch funktioniert und die hat kein nano kein ce kein nix
und sie ist sauber weil ich sie abwische
kein zeug nötig
kein erfahrener handwerker
kein 500 euro investition
ich bin ein einfacher mensch
und ich hab recht

Clare Archibald

Clare Archibald

-

Januar 25, 2026 AT 17:00

Ich habe die Wahrheit gesehen. Die Deutschen kaufen Glas, weil sie Angst haben, dass jemand sieht, wie sie in ihrem Bad duschen. Kunststoff ist ehrlich - es altert, es kratzt, es verformt sich. Genau wie sie. Glas? Ein falsches Gesicht. Ein perfekter Schein. Eine Lüge mit Zertifikat.

Und die Nano-Beschichtung? Ein Parfüm für die Dusche. Sie versteckt den Schmutz - nicht den Mangel.

Manja Gottschalk

Manja Gottschalk

-

Januar 26, 2026 AT 05:12

Ich hab jetzt eine faltbare Dusche mit Regenwasser-Optik 🌈 und die Scharniere sind pink 🎀 und ich hab sie mit LED-Lichtern ausgestattet 💡 und jetzt fühle ich mich wie in einem Spa in Bali 🏝️✨

Mein Mann sagt, ich bin verrückt. Aber er duscht jetzt auch mit mir. Und er hat gesagt: ‘Das ist das erste Mal, dass ich keine Angst habe, die Dusche zu benutzen.’

Ich liebe mein Bad. Und ich liebe euch alle. 💕

Conor Gallagher

Conor Gallagher

-

Januar 27, 2026 AT 07:02

Ich komme aus Irland, wo wir keine Ahnung von ESG-Glas haben - aber wir haben eine Kultur des Machens. Wenn etwas kaputt ist, reparierst du es. Wenn du es nicht reparieren kannst, nimmst du eine neue. Und wenn du keine Zeit hast, nimmst du einen Vorhang.

Ich hab in Berlin eine Dusche gesehen, die 700 Euro kostete. Der Typ sagte: ‘Das ist eine Investition.’ Ich hab ihn gefragt: ‘Und wenn du in zwei Jahren ausziehst?’ Er hat geschwiegen.

Wir Irland haben keine Duschabtrennungen - wir haben Duschvorhänge. Und wir haben keine Angst davor, dass Wasser auf den Boden kommt. Wir wischen es weg. Und dann trinken wir einen Tee.

Vielleicht ist das die bessere Lösung. Nicht das perfekte Glas. Sondern die einfache Lösung.

Philipp Cherubim

Philipp Cherubim

-

Januar 28, 2026 AT 16:28

Ich hab vor einem Jahr die billigste Glasdusche von IKEA genommen - 220 Euro. Montiert von mir. Mit einem Level und einer Dichtung aus dem Baumarkt.

Seitdem kein Kalk. Kein Leck. Kein Problem.

Die Nano-Beschichtung? Die ist da. Funktioniert. Ich hab sie nicht extra bezahlt - sie war dabei.

Man muss nicht alles teuer machen. Man muss nur nicht dumm sein.

jill riveria

jill riveria

-

Januar 29, 2026 AT 15:50

Ich hab lange gezweifelt - ob Glas, ob Kunststoff, ob faltbar. Dann hab ich mir gesagt: Was macht mich glücklich?

Ein sauberes Bad. Kein Stress. Kein Schrubben. Kein Ärger.

Also hab ich das Glas genommen. Mit Nano-Beschichtung. Mit Profi-Montage.

Und wisst ihr was? Jeden Morgen, wenn ich in die Dusche steige, fühle ich mich ein bisschen besser. Nicht wegen dem Glas. Sondern weil ich mich entschieden habe - für mich.

Manchmal ist die beste Investition die, die du in dich selbst tust.

Bernd Scholkemper

Bernd Scholkemper

-

Januar 30, 2026 AT 16:54

Wolfram, du hast völlig recht - das ist kein Allgemeinfall. Ich hab auch eine No-Name-Nano-Beschichtung gekauft - und sie war wertlos. Aber ich hab dann die HOMIUSE-Modelle geprüft. Da ist ein Unterschied wie zwischen einer Billig-Taschenlampe und einem LED-Strahler.

Es ist wie mit Kaffee: Ein Tasse aus der Kantine ist Kaffee. Eine Tasse von einer guten Rösterei? Das ist eine Erfahrung.

Man muss nur wissen, worauf man achtet.

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