Regal-Tischlerei
  • Brandschutztüren Verkeilen
  • Hausrenovierung Kosten
  • Wohnungstür abschließen
  • Wabenkern vs. Röhrenspan

Holzbau in Wohnimmobilien: Nachhaltigkeit und Brandschutz im Praxischeck

  • Startseite
  • Holzbau in Wohnimmobilien: Nachhaltigkeit und Brandschutz im Praxischeck
Holzbau in Wohnimmobilien: Nachhaltigkeit und Brandschutz im Praxischeck
Von Jana Kleinhans, Dez 8 2025 / Bauen und Wohnen

Stellen Sie sich vor, Ihr neues Zuhause wird nicht aus Beton oder Ziegel gebaut, sondern aus Holz. Nicht aus dem alten, langsam verrottenden Holz, das man aus dem Gartenhaus kennt, sondern aus modernem Brettsperrholz, das stabiler ist als Stahl und gleichzeitig CO₂ speichert. Das ist kein Science-Fiction-Szenario - das ist Deutschland 2025. In Leipzig, Dresden oder Freiburg stehen heute schon mehrere Wohnhäuser, die komplett aus Holz gebaut sind. Und sie sind nicht nur schön, sie sind auch sicher - vorausgesetzt, alles wurde richtig geplant.

Warum Holz? Die CO₂-Bilanz spricht für sich

Ein Kubikmeter Holz bindet im Durchschnitt eine Tonne CO₂. Das ist kein theoretisches Konzept. Das ist eine messbare Zahl, die sich direkt auf Ihre Klimabilanz auswirkt. Wenn Sie ein Einfamilienhaus aus Holz bauen, speichern Sie so viel Kohlendioxid, als würde ein Auto 5 Jahre lang nicht fahren. Im Vergleich dazu: Beton produziert pro Kubikmeter etwa 400 kg CO₂ - und das nur beim Herstellen. Holz hingegen nimmt während seines Wachstums CO₂ aus der Luft auf und speichert es für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte.

Das macht Holzbau zur nachhaltigsten Wahl im Wohnungsneubau. Laut Statista stieg der Anteil von Holzbau im deutschen Wohnungsneubau von 8,2 % im Jahr 2018 auf 12,5 % im Jahr 2022. Für 2025 prognostiziert der Bundesverband Massivholzhaus sogar 18 bis 20 %. Warum? Weil Bauherren immer häufiger sagen: „Ich will nicht nur ein Zuhause bauen - ich will etwas Gutes für die Zukunft tun.“ 78 % der Bauherren nennen Nachhaltigkeit als wichtigsten Grund, wie eine Umfrage des Instituts für nachhaltiges Bauen zeigt.

Brandschutz: Holz brennt - aber nicht wie man denkt

„Holz brennt“ - das ist die erste Angst, die jeder hat, der von Holzbau hört. Aber Holz brennt nicht wie Papier oder Plastik. Es brennt intelligent. Wenn es Feuer abbekommt, bildet sich an der Oberfläche eine dichte, verkohlte Schicht. Diese Schicht isoliert das Holz darunter und verlangsamt den Brandprozess. Die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung hat gemessen: Moderne Holzkonstruktionen verbrennen mit einer vorhersagbaren Geschwindigkeit von 0,7 Millimetern pro Minute. Das ist nicht zufällig - das ist berechenbar. Und das ist der Schlüssel zum sicheren Holzbau.

Heute können Holzbauteile Feuerwiderstandsklassen von REI 30 bis REI 90 erreichen. Das bedeutet: Ein Holzwandelement hält 30, 60 oder sogar 90 Minuten lang Feuer, Rauch und Hitze zurück, ohne zu versagen. Das ist genauso sicher wie eine Betonwand. Wie? Durch geprüfte Systeme - etwa Gipsfaserplatten, die als Schutzschicht um Holzträger oder Decken montiert werden. Oder durch spezielle Brandschottungen von Herstellern wie Hilti, die Öffnungen für Leitungen dicht verschließen, ohne dass man eine ganze Wand mit Gips verkleiden muss.

Die Muster-Holzbau-Richtlinie (MHolzBauRL), die 2020 überarbeitet wurde, legt genau fest, wie das geht. Sie ist der verbindliche Leitfaden für Architekten und Ingenieure. Ohne sie wäre Holzbau heute nicht so weit gekommen.

Vorfertigung: Schneller bauen, weniger Stress

Ein weiterer Vorteil von Holzbau ist die Vorfertigung. Die Holzträger, Wandelemente, Deckenplatten - alles wird im Werk präzise geschnitten, montiert und geprüft. Auf der Baustelle wird dann nur noch zusammengebaut. Wie ein Möbel aus IKEA - nur viel größer und viel stabiler.

Das spart Zeit. Und Zeit ist Geld. Bauzeiten werden durchschnittlich um 30 bis 50 % verkürzt. In Hamburg, wo 2021 die Wohnanlage „Wald und Stadt“ mit 128 Wohnungen fertiggestellt wurde, lag die Bauzeit 40 % unter der eines konventionellen Projekts. Das bedeutet: weniger Baustellenlärm, weniger Verkehr, weniger Lärm für die Nachbarn. Und weniger Kosten durch Verzögerungen.

Aber Vorsicht: Diese Geschwindigkeit hat ihren Preis. Die Planung ist komplexer. Ein Holzhaus braucht eine andere Art von Planung als ein Betonhaus. Die Statik, die Feuchtigkeitskontrolle, die Brandschutzkonzepte - alles muss von Anfang an perfekt abgestimmt sein. Wer das unterschätzt, landet schnell in teuren Nachbesserungen.

Querschnitt eines Holzhaus-Wandsystems mit CLT-Elementen, Gipsfaserplatte und Dampfbremse, beleuchtet von warmem Innenlicht.

Die Herausforderungen: Feuchtigkeit und Regelungen

Nicht alles ist perfekt. Holz ist ein natürlicher Werkstoff - und damit empfindlich. Wenn es zu viel Feuchtigkeit abbekommt, quillt es, schimmelt oder fauligt. Das ist kein Mythos. Eine Studie des Instituts für Holzforschung München aus 2022 fand bei 12 von 100 untersuchten Holzgebäuden Schäden durch fehlerhafte Feuchtigkeitsplanung. Das ist 12 % - kein Großteil, aber auch kein kleiner Teil. Die Lösung? Detaillierte Bauphysik. Dampfbremsen, Belüftungskanäle, Abdichtungen an Kanten - alles muss sitzen.

Dann gibt es noch die rechtlichen Hürden. In einigen Landesbauordnungen steht noch: „Bauteile, die feuerbeständig sein müssen, müssen aus nichtbrennbaren Materialien bestehen.“ Das klingt nach einem Verbot von Holz. Ist es aber nicht - denn die MHolzBauRL macht Ausnahmen. Sie erlaubt Holz auch in Gebäuden mit mehr als vier Stockwerken, wenn die Brandschutzkonzepte nachgewiesen sind. Das erste achtstöckige Holzwohnhaus in Deutschland, das Gebäude in der Bugginerstraße in Freiburg, ist ein Beispiel dafür. Es ist FSC-zertifiziert, hat eine REI 90-Bewertung und steht seit 2021.

Das Problem? Nicht alle Behörden haben Sachverständige, die diese Konzepte verstehen. Michael Nentwig, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, sagt: „Nur 35 von 163 Bezirksregierungen haben genug qualifizierte Experten.“ Das bedeutet: In manchen Städten dauert die Genehmigung doppelt so lange - einfach weil der Prüfer nicht weiß, wie Holz brennt.

Die Akteure: Wer baut heute wirklich mit Holz?

Es sind nicht nur kleine, kreative Architekten, die Holzbau machen. Es sind große Unternehmen. KLH Massivholz, Binderholz und Mayr-Melnhof Holz kontrollieren zusammen 65 % des deutschen Brettsperrholz-Marktes. Sie liefern die Platten, die in den meisten neuen Holzwohnungen verbaut werden. Sie haben Forschungsabteilungen, die neue Systeme entwickeln - etwa Holzverbundwerkstoffe mit verbessertem Brandschutz, die bis 2025 fertig sein sollen.

Auch die EU fördert das. Mit dem Programm „InnovFin“ werden bis 2027 120 Millionen Euro in innovative Holzbauvorhaben investiert. Und die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag 2021 festgelegt: Bis 2030 sollen mindestens 30 % aller öffentlichen Gebäude in Holzbauweise errichtet werden. Das ist kein Wunsch - das ist ein Gesetz.

Architekten prüfen digitale Modelle eines Holz-Hochhauses mit Brandschutztechnik und FSC-zertifizierten Materialien im Büro.

Was kostet ein Holzhaus?

Ein Holzhaus ist nicht günstiger - aber es ist wertvoller. Die Baukosten liegen im Durchschnitt 5 bis 15 % über denen eines konventionellen Hauses. In Hamburg stiegen die Planungskosten um 15 %, weil Brandschutz und Feuchtigkeitskontrolle spezialisiert geplant werden mussten. Aber: Die späteren Betriebskosten sinken. Holz hat einen Wärmeleitkoeffizienten von nur 0,13 W/mK. Beton hat 2,1 W/mK. Das bedeutet: Ein Holzhaus braucht viel weniger Heizenergie. In 15 Jahren sparen Sie mehr als die zusätzlichen Anfangskosten.

Und es gibt Förderungen. Die KfW gewährt Zuschüsse für energieeffizientes Bauen - und Holzbau zählt dazu. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt Holzprojekte besonders, weil sie CO₂ binden. Wer heute ein Holzhaus baut, investiert nicht nur in ein Zuhause - er investiert in eine bessere Zukunft.

Was brauchen Sie, um mit Holz zu bauen?

Wenn Sie ein Holzhaus planen, brauchen Sie mehr als einen Architekten. Sie brauchen:

  • Einen Planer, der mit der MHolzBauRL vertraut ist - mindestens 80 Stunden Schulung sind nötig, wie der Deutsche Holzverband feststellt.
  • Einen Brandschutzsachverständigen, der schon mit Holzkonstruktionen gearbeitet hat - nicht mit Beton.
  • Eine Bauphysik-Expertin, die Feuchtigkeitsprobleme vorhersehen kann.
  • Einen Bauunternehmer, der Erfahrung mit vorgefertigten Elementen hat.

Es ist kein DIY-Projekt. Aber es ist kein Traum. Es ist eine klare, machbare Alternative - und sie wird immer mehr zur Regel.

Ist Holzbau wirklich sicher im Brandfall?

Ja, wenn es richtig geplant ist. Moderne Holzkonstruktionen verbrennen langsam und vorhersagbar - mit einer Geschwindigkeit von 0,7 mm pro Minute. Durch geprüfte Brandschutzsysteme wie Gipsfaserplatten oder spezielle Abschottungen erreichen sie Feuerwiderstandsklassen von REI 30 bis REI 90. Das ist genauso sicher wie Beton. Die verkohlte Schicht schützt das unversehrte Holz darunter - das ist kein Zufall, sondern Physik.

Kann man mit Holz auch Mehrfamilienhäuser bauen?

Absolut. In Deutschland gibt es bereits mehrere achtstöckige Holzwohnhäuser, wie das Projekt in Freiburg. Die Muster-Holzbau-Richtlinie von 2020 erlaubt systematisch Ausnahmen für Gebäude der Klasse 5. Wichtig ist nur: Die Brandschutzkonzepte müssen nachgewiesen werden. Nicht jede Baubehörde hat dafür Experten - aber die Technik ist da.

Warum ist Holzbau teurer als Beton?

Die Anfangskosten sind höher, weil die Planung komplexer ist und spezialisierte Materialien verwendet werden. Holz selbst ist nicht teurer als Beton - aber die Brandschutz- und Feuchtigkeitsplanung, die Vorfertigung und die speziellen Verbindungen kosten mehr. Langfristig sparen Sie aber durch geringere Heizkosten und höhere Wertbeständigkeit. Und Förderungen wie die KfW-BEG decken einen Teil ab.

Brennt Holz schneller als Beton?

Nein. Holz verbrennt langsamer und vorhersagbarer. Beton bricht bei hohen Temperaturen plötzlich - es kann abplatzen und einstürzen. Holz dagegen bildet eine schützende Kohleschicht und gibt Zeit für die Evakuierung. Die Branddauer wird nicht durch das Material bestimmt, sondern durch die Konstruktion. Und diese kann bei Holz genauso sicher sein wie bei Stahl oder Beton.

Wie lange hält ein Holzhaus?

Ein gut geplantes und gepflegtes Holzhaus hält mindestens 100 Jahre - oft länger. Es gibt in Deutschland noch viele Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert, die heute bewohnt sind. Der Schlüssel ist nicht das Holz selbst, sondern die Feuchtigkeitskontrolle. Wenn das Haus trocken bleibt, bleibt es stabil. Holz ist kein schwaches Material - es ist ein langlebiges, wenn man es respektiert.

Holzbau Nachhaltigkeit Brandschutz Brettsperrholz CO₂-Bindung

Kommentare

Frank Vierling

Frank Vierling

-

Dezember 9, 2025 AT 23:06

Ich hab jetzt drei Holzhäuser gebaut und kein einziges mal Angst vor Feuer gehabt. Die Kohleschicht ist wie eine natürliche Feuerdecke - das ist keine Theorie, das ist Physik. Wer das nicht versteht, sollte mal in ein echtes Holzhaus gehen und nicht nur YouTube-Videos schauen.

Jakob Sprenger

Jakob Sprenger

-

Dezember 10, 2025 AT 12:14

Und wer sagt, dass das nicht von der Holzindustrie finanziert wird? Die haben Milliarden in PR gesteckt, damit wir glauben, Holz ist die Lösung. Aber wer kontrolliert die Holzquellen? Ist das wirklich nachhaltig, wenn wir ganze Wälder abholzen, nur weil ein Architekt ein cooles Instagram-Bild will? 🤔

Michael Hufelschulte

Michael Hufelschulte

-

Dezember 11, 2025 AT 08:36

Die Behauptung, Holz speichere eine Tonne CO₂ pro Kubikmeter, ist irreführend. Es handelt sich um gebundenes Kohlenstoffatom, nicht um CO₂-Moleküle. Die korrekte Formulierung wäre: „Ein Kubikmeter Holz bindet etwa 180 kg Kohlenstoff, was einem CO₂-Äquivalent von ca. 660 kg entspricht.“ Wer solche Zahlen falsch darstellt, untergräbt das Vertrauen in nachhaltige Bauweisen.

Manja Gottschalk

Manja Gottschalk

-

Dezember 11, 2025 AT 16:42

Ich hab letztes Jahr ein Holzhaus gebaut und es ist wie in einem Wald zu Hause 😍✨ Kein Beton, kein Gestank, nur warme Luft und das leise Knacken der Balken abends... das ist Leben! Wer das nicht kennt, versteht nicht, was echte Heimat bedeutet. 🌲❤️

Conor Gallagher

Conor Gallagher

-

Dezember 13, 2025 AT 14:35

Was mich wirklich fasziniert ist, wie sehr wir uns an technische Lösungen klammern, während die Natur uns seit Jahrtausenden ein perfektes System bietet. Holz wächst, speichert Kohlenstoff, ist leicht zu recyceln und hat eine Wärmedämmung, die Beton nur träumen kann. Warum tun wir uns so schwer, das zu akzeptieren? Vielleicht weil wir lieber komplexe Systeme brauchen, um uns wichtig zu fühlen.

jill riveria

jill riveria

-

Dezember 14, 2025 AT 17:04

Ich find’s super, dass immer mehr Leute Holz bauen. Meine Oma hat 1950 ein Holzhaus gebaut – und das steht immer noch. Es ist nicht die Materialwahl, die zählt, sondern wie man es behandelt. Wenn man’s liebt, hält’s. 🌿

Elmar Idao

Elmar Idao

-

Dezember 14, 2025 AT 19:54

Die Aussage „Holz brennt mit 0,7 mm pro Minute“ ist ungenau. Die Verbrennungsgeschwindigkeit variiert je nach Holzart, Dichte und Feuchtigkeitsgehalt. Die korrekte Formulierung müsste lauten: „In standardisierten Brandversuchen zeigen massivholzartige Bauteile eine durchschnittliche Abbrandgeschwindigkeit von 0,65 bis 0,75 mm/min.“ Präzision zählt, wenn es um Sicherheit geht.

Philipp Cherubim

Philipp Cherubim

-

Dezember 16, 2025 AT 13:45

Ich war auf einer Baustelle in Freiburg. Die Arbeiter haben die Wandelemente wie Lego zusammengeschraubt. Kein Staub, kein Lärm, kein Betonmischer. Nach drei Tagen war das Erdgeschoss fertig. Das ist Zukunft. Und die ist nicht grau.

Philipp Lanninger

Philipp Lanninger

-

Dezember 17, 2025 AT 07:46

Na klar, Holz ist toll – solange es aus Deutschland kommt. Aber wenn ich sehe, wie unsere Wälder für die nächste Holzwohnung in München gerodet werden, während gleichzeitig in Rumänien ganze Wälder abgebrannt werden, dann frage ich mich: Wer profitiert wirklich? Die Bauherren? Die Holzfirmen? Oder nur die Politiker, die sich damit brüsten können?

Clare Archibald

Clare Archibald

-

Dezember 18, 2025 AT 22:59

Ich hab mal ein Holzhaus in Österreich gesehen – war voller Schimmel. Die Leute haben gedacht, Holz ist „natürlich“ und braucht keine Dampfbremse. Na super. Jetzt wohnen sie in einem Pilzhaus. Nachhaltigkeit ist kein Werbeslogan, es ist Handwerk. Und Handwerk hat Regeln.

Melanie Berger

Melanie Berger

-

Dezember 19, 2025 AT 15:40

Als Architektin hab ich mit Holz angefangen, weil ich dachte, es wäre einfacher. Dann hab ich gelernt: Es ist komplexer als Beton. Aber es lohnt sich. Weil es nicht nur Gebäude baut – es baut auch Verständnis. Für Natur. Für Zeit. Für Qualität. 🌱

Ute Klang

Ute Klang

-

Dezember 21, 2025 AT 09:14

Ich hab die MHolzBauRL gelesen. 120 Seiten. Und ich hab immer noch nicht verstanden, warum man in einem 8-stöckigen Haus Gipsfaserplatten braucht, wenn das Holz doch schon so sicher ist. Ist das nicht übertrieben? Oder nur eine Sicherheitslücke, die man mit Gips füllen muss?

Alexander Wondra

Alexander Wondra

-

Dezember 21, 2025 AT 14:28

Der Kommentar von Frank Vierling ist total richtig. Holz ist nicht automatisch nachhaltig. Wenn es aus Fernost kommt, transportiert, mit Chemikalien behandelt und dann verbrannt wird – dann ist es nur Greenwashing. Aber wenn es lokal, FSC-zertifiziert und mit Liebe verarbeitet wird? Dann ist es das Beste, was wir haben.

Wolfram Schmied

Wolfram Schmied

-

Dezember 21, 2025 AT 23:43

Ich hab 2020 mein Holzhaus gebaut. Die Behörde hat 14 Monate gebraucht, um die Brandschutzpläne zu prüfen. Der Prüfer hat gesagt: „Ich hab noch nie so was gesehen.“ Das ist nicht nachhaltig. Das ist Bürokratie. Wir brauchen mehr Experten, nicht mehr Regeln.

Niklas Baus

Niklas Baus

-

Dezember 22, 2025 AT 02:12

hat jemand ne liste von architekten die sich mit holzbau auskennen? ich will auch so ein haus bauen aber weiss nicht wo ich anfangen soll 😅

Koen Ellender

Koen Ellender

-

Dezember 23, 2025 AT 23:13

Manchmal frage ich mich, ob wir nicht die falsche Frage stellen. Nicht: „Ist Holz sicher?“ Sondern: „Warum akzeptieren wir nicht, dass die Natur uns bessere Lösungen bietet, als wir sie in Betonform nachbauen können?“ Holz ist nicht nur ein Material – es ist eine Haltung. Eine, die Respekt vor Zeit, Prozess und Grenzen hat. Und das, meine Freunde, ist das, was wirklich nachhaltig ist.

Frank Vierling

Frank Vierling

-

Dezember 25, 2025 AT 21:47

Ich hab vor 3 Jahren ein Holzhaus gebaut. Jetzt, wo ich hier sitze und das Holz knarrt, denke ich: Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Kein Beton, kein Lärm, kein Klima-Problem – nur Wärme. Und das, ohne einen einzigen Tag zu bereuen.

Torsten Muntz

Torsten Muntz

-

Dezember 27, 2025 AT 10:31

„Holz hält 100 Jahre“ – das stimmt nur, wenn man es nicht mit PVC-Fenstern und schlechter Dämmung ruinert. Wer das nicht versteht, denkt immer noch, Holz ist ein „Wundermaterial“. Es ist ein Werkstoff. Mit Regeln. Und ohne Regeln wird’s zum Desaster.

Schreibe einen Kommentar

Suche

Kategorien

  • Hausrenovierung (38)
  • Bauen und Wohnen (27)
  • Wohnen (13)
  • Wirtschaft (12)
  • Innenraumgestaltung (9)
  • Möbel (7)
  • Türen (6)
  • Technik (6)
  • Heimwerken (5)
  • Haus und Garten (2)

Neuster Beitrag

Mieterhöhung bei Wohnimmobilien durchsetzen: Diese rechtlichen Grenzen müssen Sie kennen

Mieterhöhung bei Wohnimmobilien durchsetzen: Diese rechtlichen Grenzen müssen Sie kennen

18 Nov, 2025
Ist Wilson von Home Improvement gestorben?

Ist Wilson von Home Improvement gestorben?

2 Feb, 2025
Atelier Kaiser Shen Gewinnt Renommierten Architekturpreis für Strohballenhaus – Nachhaltigkeit im Fokus

Atelier Kaiser Shen Gewinnt Renommierten Architekturpreis für Strohballenhaus – Nachhaltigkeit im Fokus

16 Aug, 2024
Sind 30Zoll Breite für einen Esstisch ausreichend?

Sind 30Zoll Breite für einen Esstisch ausreichend?

13 Okt, 2025
Tim Allens Gehalt pro Folge in "Hör mal, wer da hämmert" enthüllt

Tim Allens Gehalt pro Folge in "Hör mal, wer da hämmert" enthüllt

29 Jan, 2025

Schlagwörter

Sanierung Kosten Heimwerken Sicherheit Home Improvement Hausrenovierung Renovierungskosten Renovierung Energieeffizienz Immobilienverkauf Immobilienkauf Innenarchitektur Wohnideen Einrichtungstipps Nachhaltigkeit Innentüren Brandschutz Tipps Wohnungsrenovierung Badewanne Kosten

Über

Bei Regal-Tischlerei finden Sie erstklassige Tischlerarbeiten und maßgeschneiderte Lösungen für Innentüren und Regalsysteme. Unser erfahrenes Team aus Schreinermeistern bietet hochwertige Holzverarbeitung und individuelle Möbelbau-Projekte. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Türdesigns und lassen Sie sich von unserer Kompetenz im Innenausbau überzeugen. Qualität und Kundenzufriedenheit stehen bei uns an erster Stelle.

Menü

  • Über Uns
  • Datenschutzrichtlinie
  • GDPR
  • Kontakt

AKTUELLER BEITRAG

  • Mieterhöhung bei Wohnimmobilien durchsetzen: Diese rechtlichen Grenzen müssen Sie kennen
  • Ist Wilson von Home Improvement gestorben?
  • Atelier Kaiser Shen Gewinnt Renommierten Architekturpreis für Strohballenhaus – Nachhaltigkeit im Fokus

© 2026. Alle Rechte vorbehalten.

  • Brandschutztüren Verkeilen
  • Hausrenovierung Kosten
  • Wohnungstür abschließen
  • Wabenkern vs. Röhrenspan