Korrosion Wasserleitungen: Wie Sie Schäden erkennen und langfristig vermeiden

Wenn Wasserleitungen Korrosion, die chemische Zersetzung von Metallen durch Wasser, Sauerstoff oder Salze. Auch bekannt als Rostbildung, tritt sie besonders in alten Häusern auf und kann zu plötzlichen Lecks, verfärbtem Wasser oder sogar Wasserschäden im Haus führen. Das ist kein seltenes Problem – viele Hausbesitzer merken erst dann etwas, wenn die Wand nass wird oder das Wasser rötlich aussieht. Korrosion an Wasserleitungen ist kein Zufall. Sie entsteht, wenn bestimmte Metalle mit dem Wasser in Kontakt kommen und die chemischen Bedingungen stimmen – etwa bei hohem Sauerstoffgehalt, niedrigem pH-Wert oder salzhaltigem Wasser.

Die häufigsten Materialien, die betroffen sind, sind Kupferrohre, ein gängiges Material in Neubauten, das unter bestimmten Wasserbedingungen trotzdem angreifbar wird, aber auch Stahl und Messing. Besonders in Altbauten mit Bleirohren oder veralteten Verbindungen ist das Risiko hoch. Und auch Kalkablagerungen, die oft als unschädlich gelten, können Korrosion beschleunigen, indem sie ungleichmäßige Strömungen erzeugen und lokale Angriffspunkte schaffen. Das Wasser selbst ist oft der unsichtbare Täter – ob aus der zentralen Versorgung oder einer eigenen Brunnenanlage. Eine einfache Wasseranalyse zeigt, ob Ihr Wasser zu sauer, zu hart oder zu salzig ist. Viele Kommunen bieten kostenlose Tests an – lohnt sich, besonders wenn Sie rostige Flecken am Waschbecken oder einen metallischen Geschmack im Wasser bemerken.

Was viele nicht wissen: Korrosion entsteht oft nicht an der sichtbaren Stelle, sondern im Inneren der Leitung, wo sie langsam die Wand dünn macht. Ein Leck kann plötzlich auftreten – etwa nach einem kalten Winter, wenn die Rohre durch Temperaturschwankungen belastet wurden. Oder nach einer Renovierung, bei der neue Rohre mit alten verbunden wurden und unterschiedliche Metalle miteinander reagieren. Das nennt man Galvanische Korrosion – und sie ist eine der häufigsten Ursachen für unerwartete Schäden. Die gute Nachricht: Sie können viel tun, bevor es zu spät ist. Regelmäßige Kontrolle der Leitungen, das Einbauen von Korrosionsschutz oder die Umstellung auf moderne Werkstoffe wie Polyethylen oder Edelstahl verhindern viele Probleme. Und wer seine Wasserqualität kennt, kann gezielt Filter oder Entkalker einsetzen, die den Schaden stoppen, bevor er teuer wird.

In den folgenden Artikeln finden Sie praktische Lösungen, die genau auf diese Probleme zugeschnitten sind: von Schutzmaßnahmen für Möbel und Böden während Renovierungen, über die Prüfung von Sanitär- und Haustechnik-Anlagen bis hin zu modernen Sanierungsansätzen, die auch Ihre Wasserleitungen langfristig schützen. Hier geht es nicht um Theorie – sondern um das, was wirklich funktioniert, wenn es um Ihre Immobilie und Ihre Gesundheit geht.

Von Jana Kleinhans, 28 Nov, 2025 / Hausrenovierung

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