Trinkwasserinstallation: Was Sie über Leitungen, Normen und Sanierung wissen müssen

Bei einer Trinkwasserinstallation, die Versorgung eines Gebäudes mit sicherem, trinkbarem Wasser über ein geschlossenes Leitungsnetz. Also known as Wasseranschluss, sie ist die unsichtbare Lebensader jedes Hauses – und oft der teuerste Teil einer Sanierung, wenn sie falsch gemacht wird. Es geht nicht nur darum, Wasser aus dem Hahn zu lassen. Es geht darum, dass es sauber bleibt, nicht korrodiert, nicht verkeilt und nicht verseucht wird. Und das muss nach DIN 1988, der deutschen Norm für die Planung, Ausführung und Prüfung von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden passieren. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur hohe Reparaturkosten, sondern auch gesundheitliche Gefahren – besonders in Altbauten mit Bleileitungen oder veralteten Dichtungen.

Die richtige Sanitärinstallation, die Gesamtheit aller Leitungen, Armaturen und Geräte, die mit Trinkwasser oder Abwasser arbeiten beginnt mit der Materialwahl. Kupfer ist lange die Standardlösung – robust, langlebig und bakterienhemmend. Aber auch Kunststoffleitungen wie PEX oder PE-RT haben sich bewährt, besonders bei Renovierungen, wo Bohrungen und Umgestaltungen teuer sind. Wichtig ist: Keine Mischung aus unterschiedlichen Metallen ohne Isolierung. Elektrolyse frisst Leitungen von innen. Und wer seine Leitungen nicht richtig entlüftet, bekommt Wasserhammer – das knallt nicht nur, sondern reißt auch Dichtungen. In der Praxis sieht man das oft: Nach zehn Jahren plötzlich tropfende Anschlüsse, weil die Leitungen zu eng verlegt oder nicht auf Druck getestet wurden.

Bei jeder Renovierung – egal ob Bad, Küche oder komplette Sanierung – sollte die Trinkwasserinstallation mitgeplant werden. Nicht als Nachtrag, nicht als Notlösung. Denn wer später die Wand aufmachen muss, weil ein Ventil undicht ist, zahlt doppelt: einmal für die Reparatur, einmal für die Renovierung, die er jetzt schon hätte machen können. Und wer eine neue Heizung einbaut, sollte auch prüfen, ob die Wasserdrücke noch passen. Eine moderne Wärmepumpe braucht andere Durchflussraten als ein alter Kessel. Das wird oft übersehen.

Was viele nicht wissen: Die Trinkwasserinstallation muss nicht nur bei Neubauten geprüft werden. Auch bei Verkauf, Erbschaft oder umfassenden Sanierungen kann das Gesundheitsamt eine Prüfung verlangen. Und wer Fördermittel wie von der BAFA oder KfW beantragt, braucht einen Nachweis über die Wassersicherheit – sonst gibt’s keinen Zuschuss. Die guten Nachrichten: Eine moderne Installation spart nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Warmwasser, das schnell kommt, heißt weniger laufendes Wasser und weniger Heizenergie. Ein gut geplanter Kreislauf macht alles effizienter.

In der Sammlung unten finden Sie konkrete Anleitungen und Erfahrungen zu Themen wie Schutzvorrichtungen bei Renovierungen, die auch die Wasserleitungen betreffen, oder wie man Sanitär- und Haustechnik richtig checkt – mit echten Tipps von Handwerkern, die jeden Tag damit zu tun haben. Ob Sie gerade ein Haus kaufen, sanieren oder einfach nur wissen wollen, ob Ihr Wasser wirklich sicher ist – hier finden Sie das, was wirklich zählt.

Von Jana Kleinhans, 28 Nov, 2025 / Hausrenovierung

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