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Schimmel-Checkliste fürs Haus: So erkennen und beseitigen Sie Schimmel richtig

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Schimmel-Checkliste fürs Haus: So erkennen und beseitigen Sie Schimmel richtig
Von Rob Schmidt, Dez 14 2025 / Bauen und Wohnen

Wenn du einen muffigen Geruch im Haus spürst, aber keinen sichtbaren Schimmel findest - dann bist du nicht allein. Viele Hausbesitzer und Mieter ignorieren solche Anzeichen, bis es zu großen Flecken an Wänden oder Atembeschwerden kommt. Doch Schimmel wächst oft dort, wo du ihn nicht siehst: hinter Möbeln, unter Estrich, in Wandnischen. Die gute Nachricht: Mit einer systematischen Schimmel-Checkliste kannst du ihn schon früh erkennen - und teure Sanierungsfehler vermeiden.

Warum eine Checkliste mehr ist als nur ein Fragebogen

Eine Schimmel-Checkliste ist kein einfaches Online-Formular, das du in fünf Minuten ausfüllst. Sie ist ein Werkzeug, das von Baubiologen, TÜV-zertifizierten Gutachtern und dem Umweltbundesamt entwickelt wurde, um die Ursachen von Schimmel genau zu finden. Denn nur wenn du weißt, warum der Schimmel entstanden ist, kannst du ihn dauerhaft beseitigen.

78 Prozent aller Fehlsanierungen passieren, weil nur die Oberfläche behandelt wird - nicht die Ursache. Ein Fleck an der Wand wird abgewischt, aber die kapillare Feuchtigkeit aus dem Fundament bleibt. Zwei Monate später ist der Schimmel zurück. Die Checkliste verhindert das.

Die aktuelle Version basiert auf dem UBA-Leitfaden von 2013 und umfasst 18 Prüfpunkte. Sie geht von der Bausubstanz über das Nutzerverhalten bis hin zu gesundheitlichen Symptomen. Du musst nicht alle Punkte selbst messen - aber du solltest sie verstehen, um einen Gutachter richtig zu befragen.

Phase 1: Die sichtbaren Warnsignale

Beginne mit einem einfachen Augenschein. Gehe Raum für Raum ab und achte auf diese Anzeichen:

  • Weiße, grüne oder schwarze Flecken an Wänden, Decken oder Fensterbänken
  • Muffiger, modriger Geruch - besonders nachts oder nach dem Duschen
  • Feuchte Stellen, die nicht trocknen, auch wenn du lüftest
  • Blasen oder Abblättern von Tapete oder Farbe
  • Feuchtigkeit an Außenwänden, besonders an Ecken oder hinter Möbeln

Wenn du eines dieser Zeichen siehst, ist es Zeit, tiefer zu gehen. Aber Vorsicht: Nicht jeder dunkle Fleck ist Schimmel. Ruß, Kalkausblühungen oder Schmutz können ähnlich aussehen. Ein einfacher Test: Tropfe etwas Wasser auf den Fleck. Wenn er sich aufsaugt, ist es wahrscheinlich kein Schimmel. Wenn er abperlt, könnte es Pilzhyphen sein.

Phase 2: Die versteckten Ursachen

Die meisten Schimmelschäden (85 Prozent, laut Sanier.de) liegen nicht an der Oberfläche. Sie entstehen durch fehlerhafte Bauweise oder falsches Lüftungsverhalten. Hier prüfst du die verborgenen Risiken:

  • Gebäudealter: Häuser vor 1980 haben oft keine Dämmschicht oder undichte Fenster - das führt zu Kältebrücken.
  • Wärmebrücken: Wo Beton durch die Wand läuft, kühlt sich die Oberfläche ab. Dort kondensiert die Luftfeuchtigkeit - ideal für Schimmel.
  • Dach und Fassade: Undichte Dächer, verstopfte Regenrinnen oder fehlende Abdichtung an Balkonen sind klassische Feuchtigkeitsquellen.
  • Feuchtigkeit aus dem Boden: Kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit tritt oft in Kellern oder Erdgeschossen auf. Du siehst sie an feuchten Putzflächen, die sich vom Boden nach oben ausbreiten.
  • Lüftungsverhalten: Wer nur kurz stoßlüftet, bringt keine Luftfeuchtigkeit nach draußen. 10 Minuten dreimal täglich sind besser als 30 Minuten einmal am Tag.

Ein guter Trick: Lege nachts einen Thermometer und einen Feuchtigkeitsmesser in den betroffenen Raum. Wenn die Luftfeuchtigkeit über 80 Prozent bleibt - und das über mehrere Tage - ist Schimmelbildung fast sicher. Die Grenze ist laut DIN 18964 klar: Ab 80 % relative Luftfeuchte über 48 Stunden beginnt Schimmel zu wachsen.

Phase 3: Die Messgeräte, die du brauchst

Du musst kein Experte sein, um mit einfachen Geräten zu messen. Hier sind die drei wichtigsten:

  • Feuchtemessgerät: Ein Profi-Gerät wie das Protimeter Surveymaster misst die Feuchtigkeit im Baustoff mit ±1,5 % Genauigkeit. Ein günstigeres Modell ab 89 € reicht für Anfänger.
  • Thermokamera: Zeigt dir kalte Stellen an Wänden - also potenzielle Wärmebrücken. Eine FLIR E8 mit 0,03 °C Empfindlichkeit zeigt dir, wo die Wand kälter ist als die Umgebung.
  • Datenlogger: Ein TFA Dostmann 30.1080.03 (ca. 149 €) misst über 72 Stunden Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Auswertung zeigt dir, ob die Luftfeuchtigkeit ständig zu hoch ist - auch wenn du nicht zu Hause bist.

Was du nicht brauchst: DIY-Schnelltests aus dem Baumarkt. Die von UBA getesteten Tests (z. B. der „Schimmel-Detektor“ für 9,99 €) erkennen nur 28 Prozent der Befälle korrekt. Sie sagen dir, ob da „was ist“ - aber nicht, woher es kommt.

Querschnitt eines Hauses aus den 1970er Jahren, der kapillare Feuchtigkeit und Schimmelwachstum durch die Wand zeigt, mit symbolischen Hinweisen auf bautechnische Mängel.

Phase 4: Primär- oder Sekundärbefall? Das ist entscheidend

Nicht jeder Schimmel muss gleich abgerissen werden. Die Checkliste unterscheidet zwei Arten:

  • Primärbefall: Entsteht durch bauliche Feuchtigkeit - also undichte Dächer, kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit oder fehlende Dämmung. Hier hilft nur eine sanierende Maßnahme: Dämmung, Abdichtung, Trockenlegung. Eine einfache Reinigung bringt nichts.
  • Sekundärbefall: Ist oberflächlich, kleiner als 0,5 m² und entsteht durch feuchte Luft - z. B. nach dem Duschen oder Kochen. Hier reicht eine professionelle Reinigung mit MikroSAN F11 oder einem speziellen Schimmelspray. Kein Abkratzen, kein Anstreichen.

Wenn du den Befall nicht richtig einordnest, riskierst du eine Fehlsanierung. Ein Fall aus Göttingen: Ein Mieter hat einen kleinen Fleck an der Wand abgewischt, dann mit Farbe überstrichen. Zwei Monate später war der Schimmel doppelt so groß - weil die Feuchtigkeit aus dem Fensterrahmen nicht behoben wurde.

Phase 5: Gesundheitliche Symptome nicht ignorieren

Schimmel ist nicht nur ein Bauproblem - er ist ein Gesundheitsrisiko. Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat 1996-1997 nachgewiesen: Kinder in schimmelbelasteten Wohnungen haben ein 1,5- bis 1,7-fach höheres Risiko für Atemwegserkrankungen.

Frage dich:

  • Wirst du beim Betreten des Zimmers husten oder schniefen?
  • Hast du Kopfschmerzen oder Müdigkeit, die nur zu Hause auftreten?
  • Spürst du Juckreiz an Augen oder Haut, besonders nachts?

Wenn ja - und du findest keinen sichtbaren Schimmel - könnte es sich um einen versteckten Befall handeln. 41 Prozent der „Schimmelverdachtsfälle“ sind laut UBA gar kein Schimmel, sondern andere Schadstoffe wie TVOC oder Formaldehyd. Hier hilft nur eine MVOC-Messung (flüchtige organische Verbindungen aus Pilzen). Ein Gutachter nimmt dafür Luftproben mit einem MAS-100 Eco-Gerät - 100 Liter Luft pro Minute.

Was du nicht tun solltest

Viele versuchen, Schimmel mit Hausmitteln zu bekämpfen - und verschlimmern das Problem:

  • Essigessenz: Wirkt nur oberflächlich. Schimmel wächst schneller zurück, weil Essig die Oberfläche auflockert.
  • Chlorreiniger: Tötet sichtbaren Schimmel, aber nicht die Sporen. Außerdem reizt es die Atemwege.
  • Fungizide aus dem Baumarkt: 54 Prozent der Fehlsanierungen entstehen durch unsachgemäßen Einsatz. Sie setzen TVOC-Werte bis zu 2,3 mg/m³ frei - das ist über drei Mal mehr als der Grenzwert von 0,6 mg/m³.

Wenn du reinigst: Trage Handschuhe, eine Maske und lüfte den Raum mindestens 24 Stunden danach. Und: Wasche alle Textilien, die in der Nähe waren - Vorhänge, Betttücher, Teppiche. Sporen haften überall.

Person mit Smartphone, das eine KI-App Schimmelrisiken auf einer Wand anzeigt, während ein Experte Luftproben nimmt und ein Datenlogger im Hintergrund arbeitet.

Wann du einen Gutachter brauchst

Du kannst die Checkliste selbst anwenden - aber wenn du unsicher bist, hol dir Hilfe. Ein zertifizierter Schimmelsachverständiger (nach ISO/IEC 17024) kostet 150-300 € pro Stunde. Die Prüfung dauert mindestens 3 Stunden.

Du solltest einen Gutachter beauftragen, wenn:

  • Der Schimmel größer als 0,5 m² ist
  • Er sich nach einer Reinigung wieder ausbreitet
  • Du gesundheitliche Beschwerden hast, aber keinen sichtbaren Befall findest
  • Der Vermieter nichts unternimmt, obwohl du den Schimmel dokumentiert hast

Der Bundesgerichtshof hat 2022 entschieden: Ab 0,1 m² Schimmel muss der Vermieter sanieren - nicht erst ab 0,5 m². Das ist ein wichtiger Rechtstipp für Mieter.

Was nach der Sanierung kommt

Sanierung ist nicht das Ende. Wenn du die Ursache nicht beseitigt hast, kommt der Schimmel zurück. Nach der Reinigung oder Renovierung:

  • Miss die Luftfeuchtigkeit 72 Stunden lang mit einem Datenlogger.
  • Stelle sicher, dass die Raumtemperatur über 18 °C bleibt - kalte Räume fördern Kondensation.
  • Lüfte regelmäßig: Dreimal täglich 10 Minuten stoßlüften, nicht kippen.
  • Vermeide große Pflanzen im Schlafzimmer - sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
  • Prüfe nach 3 Monaten noch einmal mit dem Feuchtemessgerät.

Die meisten Erfolgsgeschichten auf Reddit (r/Baubiologie) berichten von Nutzern, die nach der Checkliste ihre Wohnung dauerhaft schimmelfrei haben - weil sie die Ursache behoben haben, nicht nur den Fleck.

Die Zukunft: KI und digitale Checklisten

Seit März 2023 testet das Fraunhofer IBP eine KI-gestützte App, die mit der Smartphone-Kamera und Klimadaten Schimmelrisiken in Echtzeit erkennt. In Pilotversuchen lag die Treffsicherheit bei 89 Prozent. Noch ist sie nicht für die breite Öffentlichkeit verfügbar - aber sie zeigt: Die Zukunft liegt in der Digitalisierung.

Die EnEV-Novelle 2024 macht Schimmelprävention in energetischen Sanierungen verpflichtend. Experten erwarten bis 2026 einen 22-prozentigen Anstieg der Checklisten-Nutzung. Wer jetzt lernt, wie man Schimmel richtig erkennt, spart später Geld - und Gesundheit.

Kann ich Schimmel mit Essig selbst entfernen?

Nein. Essigessenz wirkt nur oberflächlich und lockert die Oberfläche auf - dadurch kann der Schimmel schneller zurückkehren. Er tötet keine Sporen und verändert nicht die Feuchtigkeitsquelle. Besser: Spezielle Reinigungsmittel wie MikroSAN F11 verwenden, die von zertifizierten Sanierern empfohlen werden.

Wie viel Schimmel ist gefährlich?

Es gibt keine gesetzlichen Grenzwerte für Schimmelsporen in Wohnräumen. Selbst 100 KBE/m³ (Koloniebildende Einheiten pro Kubikmeter) gelten als Handlungsbedarf - laut Dr. Christine Wamsler vom Umweltbundesamt. Wichtig ist nicht die Menge, sondern die Dauer der Belastung und die Gesundheitsreaktion der Bewohner. Wenn du Symptome hast, ist schon wenig zu viel.

Muss der Vermieter Schimmel sanieren?

Ja - und zwar schon ab 0,1 m² sichtbarem Schimmel, wie der Bundesgerichtshof 2022 entschieden hat. Der Vermieter ist verpflichtet, die Ursache zu beseitigen - nicht nur die Flecken abzuwischen. Mieter sollten den Schimmel fotografisch dokumentieren und schriftlich melden. Wenn nichts passiert, kann die Verbraucherzentrale helfen.

Warum wächst Schimmel hinter Möbeln?

Weil Luft nicht zirkulieren kann. Möbel an Außenwänden verhindern die Wärmezufuhr - die Wand kühlt ab, die Luftfeuchtigkeit kondensiert. 63 Prozent aller versteckten Schimmelschäden finden sich hinter Schränken, Betten oder Sofas. Deshalb: Mindestens 5 cm Abstand zur Wand lassen, besonders in Schlaf- und Wohnzimmern.

Wie lange dauert eine Schimmelsanierung?

Das hängt von der Ursache ab. Bei oberflächlichem Schimmel (Sekundärbefall) dauert die Reinigung 1-3 Tage. Bei baulichen Defekten - wie kapillarer Feuchtigkeit oder undichtem Dach - kann die Sanierung 1 bis 12 Wochen dauern. Die Trocknung der Wände allein kann bis zu 6 Wochen brauchen. Geduld ist entscheidend.

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Kommentare

Heidi Floyd

Heidi Floyd

-

Dezember 14, 2025 AT 16:38

Ich hab letztes Jahr genau das erlebt – hinter dem Schrank war’s voll mit Schimmel, und ich dachte, es wäre nur Schmutz. 😅 Nach dem Lesen dieser Liste hab ich den Schrank rausgerückt… und war geschockt. Jetzt lüfte ich dreimal täglich – und kein Schimmel mehr! Vielen Dank für die klare Anleitung!

cornelius murimi

cornelius murimi

-

Dezember 15, 2025 AT 05:42

Ja klar, eine Checkliste. Und nächste Woche kommt die Regierung mit einer App, die dir sagt, ob dein Bett auch Schimmel hat. 😏 Die ganze Sache ist doch nur ein Geschäft mit Angst – Baumärkte, Gutachter, teure Geräte. Wer will, der kauft. Wer nicht will, der ignoriert. Fertig.

Stefan Rothaug

Stefan Rothaug

-

Dezember 15, 2025 AT 12:44

Was hier dargelegt wird, ist kein bloßer Ratgeber – es ist eine kleine Meisterleistung der praktischen Baubiologie. Die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundärbefall ist besonders wertvoll, denn sie verhindert die weitverbreitete Illusion, Schimmel sei ein Oberflächenproblem. Die meisten Menschen glauben, Farbe sei die Lösung – doch die Wahrheit liegt in der Physik der Feuchtigkeitsdynamik. Dieser Text hat mir endlich die Augen geöffnet.

Angela Westbrook

Angela Westbrook

-

Dezember 16, 2025 AT 22:33

„Kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit“ – bitte korrigieren: Es heißt „kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit“, nicht „kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit“ mit „-e“ am Ende. Und „DIN 18964“ ist veraltet – seit 2021 gilt DIN EN 16000. Und „MVOC“ ist kein Akronym, es ist „Mikrobiell volatile organische Verbindungen“. Ihr Text ist sonst gut, aber die Fachsprache muss stimmen. 🙄

rudi rental

rudi rental

-

Dezember 17, 2025 AT 11:14

Ich hab die Checkliste ausgedruckt, aber dann vergessen, sie zu benutzen. Stattdessen hab ich einfach meinen Kaffee auf den Boden gekippt und gedacht: „Jetzt ist’s eh schlimm genug.“ 😎 Die Thermokamera? Die kostet mehr als mein Auto. Ich lüfte, wenn’s mir einfällt. Und wenn’s schimmelt? Na, dann eben wieder streichen.

Stephan Viaene

Stephan Viaene

-

Dezember 19, 2025 AT 09:10

Interessant! Hattest du schon mal einen Fall, wo Schimmel hinter der Wand war, aber keine Feuchtigkeit gemessen wurde? Ich frag, weil ich neulich einen muffigen Geruch hatte – aber alles trocken. 😅

conor mckernan

conor mckernan

-

Dezember 19, 2025 AT 16:15

Hey, super Zusammenfassung! Ich bin aus Irland, und hier in alten Häusern ist das ein riesiges Problem. Ich hab’s auch erst gemerkt, als meine Tochter ständig hustet. Hab die Checkliste ausgedruckt, mit dem Vermieter besprochen – und nach zwei Wochen war’s weg. Danke für die klaren Infos – manchmal braucht’s nur jemanden, der sagt: „Mach das jetzt.“

Jörg Gerlach

Jörg Gerlach

-

Dezember 20, 2025 AT 14:50

Vielen Dank für diese klare, fundierte Darstellung. Ich hab vor drei Jahren einen Schimmelfall in meiner Wohnung erlebt – und war damals völlig überfordert. Diese Liste hätte mir damals das Leben gerettet. Besonders der Hinweis auf die 0,1 m²-Rechtslage ist für Mieter extrem wichtig. Ich wünschte, mehr Leute würden so informiert sein.

Erik E. Schürmann

Erik E. Schürmann

-

Dezember 20, 2025 AT 16:37

„DIN 18964“ ist nicht mehr gültig – es ist DIN EN 16000 seit 2021. Außerdem: „MVOC“ ist kein Akronym, es ist „mikrobiell volatile organische Verbindungen“ – mit kleinem „m“. Und „TFA Dostmann 30.1080.03“ ist ein Modell, kein Produktname. Der Hersteller ist TFA Dostmann, das Gerät heißt „Datenlogger 30.1080.03“. Diese Fehler untergraben die Glaubwürdigkeit des gesamten Textes.

Patrick Sargent

Patrick Sargent

-

Dezember 22, 2025 AT 15:57

Ich hab neulich nen Schimmeltest aus dem Baumarkt gekauft – 10 Euro. Zeigte „kein Schimmel“. Ich hab’s glaubt. Zwei Wochen später: schwarze Wolke hinterm Bett. Jetzt hab ich keine Lust mehr. Wer will, der kauft sich ne Thermokamera. Ich geh lieber zum Arzt.

Ella DP Krossen

Ella DP Krossen

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Dezember 23, 2025 AT 07:15

Es ist faszinierend, wie sehr wir uns an die Illusion klammern, wir könnten Schimmel „behandeln“, statt ihn als Signal zu verstehen. Er ist kein Feind – er ist ein Bote. Ein Zeichen dafür, dass etwas im Gleichgewicht fehlt: zwischen Mensch und Raum, zwischen Behaglichkeit und Atmung. Vielleicht geht es nicht darum, ihn zu bekämpfen… sondern zu hören, was er uns sagen will.

Niamh Trihy

Niamh Trihy

-

Dezember 24, 2025 AT 18:52

Ich finde es bemerkenswert, wie gut diese Checkliste die wissenschaftlichen Grundlagen mit praktischer Anwendung verbindet – besonders die Verknüpfung von gesundheitlichen Symptomen mit messbaren Umweltdaten. Die Aussage, dass 41 % der Verdachtsfälle auf TVOC oder Formaldehyd zurückzuführen sind, ist ein entscheidender Hinweis, der oft übersehen wird. Eine sehr fundierte, wertvolle Arbeit.

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