BAFA Antrag: So holst du Fördergelder für deine Sanierung

Ein BAFA Antrag, ein Antrag auf staatliche Fördermittel für energetische Sanierungen in Deutschland, verwaltet vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Auch bekannt als Bundesförderung für effiziente Gebäude, ist er der wichtigste Weg, um bei Fenstern, Dämmung oder Heizungsaustausch bis zu 30 Prozent der Kosten zurückzubekommen. Du musst kein Experte sein – aber du musst wissen, was du beantragen darfst.

Der BAFA, die staatliche Stelle, die Fördergelder für Energieeffizienz in Gebäuden vergibt arbeitet eng mit der KfW, einer anderen Förderbank, die oft günstigere Kredite statt Zuschüsse gibt zusammen. Aber sie sind nicht dasselbe. Der BAFA gibt dir Geld, das du nicht zurückzahlen musst – wenn du alles richtig machst. Die KfW gibt dir einen Kredit mit niedrigen Zinsen. Viele Hausbesitzer kombinieren beide – und sparen so Tausende. Wichtig: Du musst den BAFA Antrag vor der Bestellung der Bauleistungen stellen. Nachträglich geht es nicht. Und du brauchst einen Fachmann – einen Energieberater mit einer sogenannten Energieeffizienz-Experten-Liste. Der prüft deine Pläne, stellt das Formular aus und bestätigt, dass deine Maßnahme wirklich förderfähig ist.

Was zahlt BAFA? Dämmung der Außenwände? Ja. Neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung? Ja. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe? Ja. Eine alte Ölheizung ersetzen? Ja. Aber nur, wenn du die Mindestanforderungen erfüllst – zum Beispiel eine Dämmung, die den U-Wert von 0,20 W/(m²K) unterschreitet. Die Förderhöhe liegt bei 20 bis 30 Prozent der Investitionskosten, je nachdem, ob du ein Ein- oder Mehrfamilienhaus hast und ob du die Maßnahme mit einer anderen Förderung kombinierst. Und nein, du kannst nicht einfach einen neuen Boden verlegen und BAFA bitten, das zu bezahlen. Es geht nur um energetische Verbesserungen. Aber das, was zählt, wird gut bezahlt.

Immer wieder sehen wir, wie Leute einen BAFA Antrag verpassen, weil sie denken, sie müssten erst bauen, dann nachfragen. Oder weil sie glauben, nur Neubauten kämen in Frage. Falsch. Altbauten, sogar Denkmalschutzobjekte, können gefördert werden – wenn die Maßnahme passend ist. Und du musst nicht gleich das ganze Haus sanieren. Eine einzelne Maßnahme – etwa die Dachdämmung – reicht, um einen Antrag zu stellen. Die Förderung ist nicht an ein Einkommenslimit gebunden. Du bist Rentner, Selbstständiger oder Angestellter – es spielt keine Rolle.

Was du in dieser Sammlung findest, sind konkrete Beispiele, wie andere ihre Förderung organisiert haben. Von der Dachbegrünung, die mit BAFA und Stadtgeldern kombiniert wird, bis zur Smart-Home-Vorbereitung, die als Teil einer energetischen Sanierung gefördert werden kann. Du findest Tipps, wie du die richtigen Anträge formulierst, welche Unterlagen du brauchst, und warum du nie ohne Energieberater starten solltest. Und du siehst, wie sich Fördermittel mit anderen Finanzierungsinstrumenten wie KfW-Darlehen oder Steuervorteilen verbinden lassen. Es geht nicht um Theorie. Es geht darum, dass du am Ende mehr Geld im Portemonnaie hast – und ein wärmeres, effizienteres Zuhause.

Von Rob Schmidt, 18 Nov, 2025 / Hausrenovierung

BAFA-Förderung für energetische Sanierung: So bekommen Sie bis zu 20% Zuschuss für Ihr Wohnhaus

Die BAFA-Förderung für energetische Sanierung bietet bis zu 20% Zuschuss für Dämmung, Fenster und mehr. Erfahren Sie, wie Sie den Antrag richtig stellen, den iSFP nutzen und maximale Förderung erhalten - ohne Fehler.