Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Was du wirklich zahlen musst

Beim Kaufnebenkosten, Zusätzliche Kosten, die neben dem Kaufpreis einer Immobilie anfallen, wie Notar, Grunderwerbsteuer oder Vermessung. Also known as Baunebenkosten, sie sind ein fester Bestandteil jedes Immobilienkaufs – und oft der größte finanzielle Schock nach dem Erwerb. Viele denken, der Kaufpreis ist alles. Doch wer eine Immobilie kauft, zahlt meist 10 bis 15 Prozent mehr – und das ist kein Fehler, sondern Standard. In Leipzig, Berlin oder München kann das leicht 20.000 bis 50.000 Euro ausmachen. Das ist kein Betrug, kein Trick – das ist einfach das Gesetz.

Dazu gehören Vermessungskosten, Die Kosten für die genaue Festlegung der Grundstücksgrenzen, oft nötig beim Kauf von unbebautem Land oder bei Grenzstreitigkeiten. Du kannst sie nicht ignorieren. Wenn das Grundstück nicht exakt vermessen ist, bekommst du keine Eintragung im Grundbuch. Und ohne diese Eintragung bist du nicht Eigentümer. In manchen Bundesländern kostet das 500 Euro, in anderen bis zu 2.000 Euro – je nach Größe und Komplexität. Auch die Grunderwerbsteuer, Eine Steuer, die der Staat beim Kauf von Grundstücken oder Wohnungen einzieht, meist zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. ist nicht verhandelbar. Sie fällt in jedem Bundesland an – und wird vom Notar direkt abgezogen. Keine Bank hilft dir dabei, sie zu sparen. Und dann ist da noch der Notar, Der rechtliche Vermittler, der den Kaufvertrag aufsetzt, die Beurkundung durchführt und die Eintragung im Grundbuch vorbereitet.. Er ist nicht dein Freund, sondern dein Pflichtbeamter. Seine Gebühren sind gesetzlich festgelegt, aber sie summieren sich: Allein für die Beurkundung zahlt du oft 1.000 bis 2.500 Euro – je nach Kaufpreis.

Und das sind nur die Hauptposten. Dazu kommen noch die Kosten für die Finanzierungsanfrage, eventuell ein Gutachten, die Grundbucheintragung, und wenn du dich nicht auskennst, vielleicht sogar ein Immobilienkaufberater. Alles zusammen kann leicht 12 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Kein Wunder, dass viele Leute erst nach dem Kauf merken, dass sie mehr Geld brauchen als geplant. Aber du musst das nicht erleben. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du es einplanen. Du kannst es sogar minimieren – zum Beispiel, indem du den Kaufpreis leicht anpasst, um die Steuer zu senken, oder indem du die Vermessung erst nach der Baugenehmigung machst. Es gibt Wege.

Unten findest du Artikel, die genau das erklären: Wie du die Vermessungskosten beim Grundstückskauf 2025 richtig einschätzt, warum die Grunderwerbsteuer nicht immer gleich ist, wie du den Notar nicht über Gebühr bezahlst, und was du tun musst, wenn du mit einem Finanzierungsvorbehalt sicher kaufst. Keine Theorie. Kein Bla-Bla. Nur das, was du wirklich brauchst, um nicht überrascht zu werden – und dein Geld richtig einzusetzen.

Von Jana Kleinhans, 23 Nov, 2025 / Wirtschaft

Grunderwerbsteuer-Rechner 2025: Kosten für Immobilienkauf in jedem Bundesland genau berechnen

Mit dem Grunderwerbsteuer-Rechner 2025 berechnen Sie genau, wie viel Steuer Sie beim Immobilienkauf in jedem Bundesland zahlen müssen. Aktuelle Sätze von 3,5 % bis 6,5 % und wichtige Hinweise zu Ausnahmen.