Türbreiten – Welcher Maßstab passt zu deiner Tür?
Türen sind viel mehr als nur funktionale Übergänge zwischen Räumen. Damit sie richtig passen und gut aussehen, ist die passende Türbreite entscheidend. Die Frage "Welche Türbreite brauche ich?" hört man oft – und die Antwort ist weniger kompliziert als du vielleicht denkst.
Die gängigen Türbreiten für Innentüren
Standardmäßig bewegen sich Türbreiten in Deutschland meist zwischen 610 mm und 1010 mm. Für Zimmer- oder Wohnungstüren ist 860 mm oder 900 mm am häufigsten. Das reicht für das tägliche Rein- und Rausgehen, Möbel durchbringen und ist bequem genug.
Für Badezimmer oder kleinere Räume werden oft schmalere Türen von 610 mm oder 735 mm verwendet. Diese sparen Platz, fühlen sich aber manchmal etwas eng an. Für barrierefreies Wohnen raten Fachleute zu mindestens 900 mm oder mehr – so wird auch Platz für Rollstühle oder Gehhilfen geschaffen.
So misst man Türbreiten richtig
Beim Messen solltest du immer die lichte Breite nehmen – das ist die freie Durchgangsbreite vom Türrahmen, nicht die gesamte Türblattbreite. Miss den Abstand zwischen den Zargen, also den Türrahmen, aus. Achte darauf, dass der Bodenbelag berücksichtigt wird, denn ein dicker Teppich oder Parkett verändert die Höhe und kann die Tür beeinflussen.
Eine einfache Faustregel: Miss immer an mehreren Stellen, da Wände und Zargen nicht hundertprozentig gerade sein können. So vermeidest du böse Überraschungen beim Einbau und kannst die Tür entsprechend auswählen.
Zusammengefasst: Die richtige Türbreite hängt von der Nutzung und den räumlichen Gegebenheiten ab. Von engen Türen für Badezimmer bis zu breiteren Varianten für Wohnräume – die Wahl bestimmt Komfort und Funktion.