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Bohrmaschinen und Schlagbohrer: Das richtige Werkzeug für Mauerwerk

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Bohrmaschinen und Schlagbohrer: Das richtige Werkzeug für Mauerwerk
Von Jana Kleinhans, Feb 1 2026 / Heimwerken

Was unterscheidet eine Bohrmaschine von einem Schlagbohrer?

Wenn du ein Loch in die Wand bohren willst, ist nicht jede Bohrmaschine gleich. Ein normaler Schlagbohrer dreht nur - er macht keinen Schlag. Das reicht für Holz, Metall oder Ziegel, wenn sie locker verarbeitet sind. Aber wenn du in Beton, Stein oder Vollziegel bohren willst, brauchst du mehr. Hier kommt der Schlagbohrer ins Spiel. Er kombiniert Drehbewegung mit kurzen, schnellen Stößen. Diese Schläge brechen das Material auf, während der Bohrer dreht. Das macht das Bohren viel schneller und weniger anstrengend.

Ein Bohrhammer ist etwas anderes. Der unterscheidet sich durch einen pneumatischen Mechanismus - also Luftdruck - der deutlich stärkere Schläge erzeugt. Der ist ideal für dickes Stahlbeton, Granit oder massive Steinwände. Ein Schlagbohrer hingegen ist leichter, günstiger und gut für kleinere Aufgaben: Dübellöcher in Putz, Ziegel oder dünne Betonwände. Du brauchst keinen Bohrhammer, um ein Bild aufzuhängen. Aber wenn du eine schwere Regalwand in eine Betonwand montieren willst, ist ein Bohrhammer die bessere Wahl.

Wann brauchst du welches Gerät?

Die Entscheidung ist einfach, wenn du weißt, was du bohrst. Für normale Heimwerkerprojekte - Bilder aufhängen, Regale montieren, Steckdosen verlegen - reicht ein guter Schlagbohrer. Er ist vielseitig: Die Schlagfunktion kannst du ein- und ausschalten. Bohre im Putz ohne Schlag, im Ziegel mit Schlag. Das spart Zeit und schont das Gerät.

Wenn du aber in dicken Betonwänden, Stahlbetonträgern oder Naturstein bohren willst, ist ein Schlagbohrer überfordert. Die Schläge sind zu schwach, du musst zu stark drücken, und der Motor überhitzt. Nach ein paar Löchern ist er kaputt. Hier brauchst du einen echten Bohrhammer. Er ist schwerer, lauter, teurer - aber er schafft, was ein Schlagbohrer nicht kann.

Ein typisches Szenario: Du willst eine Klimaanlage einbauen. Die Leitungen führen durch eine Außenwand aus Vollbeton. Ein Schlagbohrer würde nach dem ersten Loch versagen. Ein Bohrhammer bohrt das Loch in 30 Sekunden. Kein Vergleich.

Leistung, Gewicht und Akku: Was zählt?

Nicht jede Bohrmaschine mit 750 Watt ist gleich. Bei Schlagbohrern reichen 550 Watt für gelegentliche Arbeiten. Für häufigeres Bohren in Ziegel oder dünne Betonwände solltest du mindestens 750 Watt wählen. Ab 1.000 Watt wird es professionell - für mehr als fünf Löcher pro Tag oder dicke Betonwände.

Das Gewicht ist genauso wichtig wie die Leistung. Ein Gerät mit 5,5 Kilo ist kräftig, aber nach 20 Minuten hast du Schmerzen in den Armen. Leichtere Modelle zwischen 1,5 und 3 Kilo sind ideal für Heimwerker. Du kannst länger arbeiten, ohne dich zu überanstrengen. Besonders praktisch: Geräte mit Vibrationsdämpfung. Die reduziert die Belastung für Hände und Gelenke - und das ist kein Marketing-Gimmick, sondern ein echter Komfortgewinn.

Akku-Bohrmaschinen mit 18 Volt sind heute die Zukunft. Sie sind kabellos, mobil, und die Leistung reicht für fast alle Heimwerker-Aufgaben. Die Akkus halten länger, laden schneller, und die Motoren sind effizienter. Tests zeigen: Ein guter 18-Volt-Akku-Schlagbohrer schafft mehr Löcher als ein billiger kabelgebundener Nachfolger. Der Nachteil: Bei extrem harten Materialien wie Stahlbeton ist der Akku schnell leer. Dann ist ein kabelgebundenes Gerät mit 1.000 Watt immer noch die bessere Wahl.

Vergleich der Mechanik eines normalen Bohrers und eines Schlagbohrers mit schematischen Bewegungspfeilen.

Die besten Modelle für den Alltag

Im Test schneidet der Bosch EasyImpact 630 ist eine Schlagbohrmaschine mit 630 Watt Leistung, variabler Drehzahl bis 3.000 U/min und einer Schlagzahl von über 15.000 Schlägen pro Minute. Mit nur 2,1 Kilogramm Gewicht und guter Vibrationsdämpfung ist er ideal für Heimwerker. besonders gut ab. Er ist leicht, leise, und der Motor hält auch bei häufigem Einsatz. Die Schlagfunktion lässt sich einfach ein- und ausschalten. Der Preis liegt bei rund 120 Euro - ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für den gelegentlichen Gebrauch ist der Scheppach DH1300 Plus ist ein kabelgebundener Schlagbohrer mit 1.300 Watt Leistung, ideal für Nutzer, die selten bohren, aber dann auch richtig viel wollen. Er ist robust, aber schwerer und lauter als die Akku-Modelle. ein guter Preistipp. Er hat mehr Power als der Bosch, ist aber auch schwerer und weniger komfortabel. Für Bauherren, die nur ein paar Löcher pro Jahr bohren, ist er perfekt.

Wenn du professionell arbeitest oder oft in Beton bohrst, solltest du dir den Bosch Professional GBH 2-26 F ist ein Bohrhammer mit pneumatischem Antrieb, 800 Watt Leistung und bis zu 4.500 Schlägen pro Minute. Er ist speziell für harte Materialien wie Stahlbeton und Granit ausgelegt. anschauen. Das ist kein Schlagbohrer, sondern ein echter Bohrhammer. Er ist teuer - über 300 Euro - aber er hält jahrelang, auch bei täglichem Einsatz.

Die richtige Bohrtechnik: So geht’s

Es bringt nichts, das beste Gerät zu haben, wenn du es falsch benutzt. Hier ist die einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Prüfe die Wand: Nutze einen Leitungssucher, um Strom- und Wasserleitungen zu finden. Bohre nicht einfach drauflos.
  2. Markiere den Punkt: Mit einem Nagel oder Stift ein kleines Loch in den Putz machen. So rutscht der Bohrer nicht ab.
  3. Wähle den richtigen Bohrer: Ein 6-mm-Dübel braucht einen 6-mm-Bohrer. Nicht mehr, nicht weniger. Zu großer Bohrer = zu großes Loch = kein Halt.
  4. Bohre langsam an: Zuerst ohne Schlagfunktion durch den Putz. Dann Schlag einschalten. Drücke nicht zu stark - der Bohrer macht die Arbeit. Zu viel Druck = Überhitzung.
  5. Reinige das Loch: Nach dem Bohren den Staub mit einem Staubsauger oder einer Bürste rausnehmen. Ein staubiges Loch hält keinen Dübel.
  6. Prüfe die Tiefe: Die Bohrtiefe sollte Dübellänge plus 5 mm betragen. So sitzt der Dübel richtig.

Für poröse Wände wie Leichtbeton oder alten Ziegel: Bohre zuerst mit einem kleineren Bohrer (z. B. 5 mm), dann mit dem richtigen Durchmesser nach. So vermeidest du, dass das Material ausbricht.

Ein professioneller Bohrhammer bohrt in eine Betonwand, Funken fliegen, Staubwolke entsteht.

Was du unbedingt beachten musst

Bohren im Mauerwerk ist nicht ungefährlich. Staub, Lärm und Vibrationen sind keine Nebenwirkungen - sie sind Teil des Prozesses. Du brauchst:

  • Gehörschutz: Schlagbohrer erreichen 90-100 Dezibel. Das ist so laut wie ein Motorrad.
  • Schutzbrille: Stein- und Betonsplitter fliegen mit hoher Geschwindigkeit.
  • Staubmaske: Betonstaub enthält kristallines Silizium - das ist krebserregend, wenn du ihn einatmest.
  • Arbeitshandschuhe: Sie dämpfen Vibrationen und verhindern Blasen.

Und vergiss nicht: Ein billiger Schlagbohrer, den du jeden Tag für Beton benutzt, hält maximal ein Jahr. Die Motoren überhitzen, die Getriebe brechen. Investiere in ein gutes Gerät - oder kaufe dir einen Bohrhammer, wenn du häufiger bohrst.

Was kommt als Nächstes?

Die Zukunft der Bohrmaschinen ist kabellos, intelligent und langlebig. Akku-Technik wird immer besser - bald reicht eine Ladung für einen ganzen Arbeitstag. Einige Hersteller testen bereits Geräte, die über Apps zeigen, wie oft du gebohrt hast, wann du den Bohrer wechseln sollst oder ob der Motor überlastet ist.

Auch nachhaltig wird’s: Hersteller wie Bosch und Makita setzen auf wiederverwertbare Teile, längere Garantiezeiten und Reparierbarkeit. Kein Wegwerfgerät mehr. Das ist gut für dich und für die Umwelt.

Wenn du jetzt ein neues Gerät brauchst: Denk nicht nur an den Preis. Denk an die Arbeit, die du damit machst. Ein guter Schlagbohrer ist nicht nur ein Werkzeug - er ist dein Partner beim Heimwerken.

Kann ich mit einem Schlagbohrer auch in Beton bohren?

Ja, aber nur in dünne oder nicht-armierte Betonwände. Für dicke Betonwände, Stahlbeton oder Granit ist ein Schlagbohrer nicht stark genug. Du musst zu viel Druck ausüben, der Motor überhitzt, und das Gerät versagt schnell. Für solche Aufgaben brauchst du einen Bohrhammer mit pneumatischem Antrieb.

Welche Bohrer sind für Mauerwerk geeignet?

Für Mauerwerk verwendest du immer Bohrer mit Hartmetallspitze (HSS oder SDS). Normale Holzbohrer reichen nicht. Die Spitze muss hart genug sein, um Beton und Stein zu durchdringen. Achte auf die Angabe „für Mauerwerk“ oder „für Beton“ auf der Verpackung. Für Dübel sind 6-mm-, 8-mm- oder 10-mm-Bohrer die gängigsten Größen.

Warum bohrt mein Schlagbohrer so langsam?

Das liegt meistens an drei Dingen: 1. Du hast die Schlagfunktion nicht eingeschaltet. 2. Der Bohrer ist abgenutzt - er ist stumpf und schneidet nicht mehr. 3. Du drückst zu stark - das blockiert den Motor. Lass das Gerät arbeiten. Zu viel Druck verhindert die Schläge und überhitzt den Motor.

Soll ich ein Akku- oder kabelgebundenes Gerät kaufen?

Für Heimwerker ist ein Akku-Gerät mit 18 Volt die beste Wahl. Es ist mobil, leise und hat genug Leistung für die meisten Aufgaben. Wenn du aber täglich in Beton bohrst - zum Beispiel als Handwerker - dann ist ein kabelgebundenes Gerät mit 1.000 Watt und mehr die bessere Wahl. Es hat keine Akku-Laufzeit, keine Leistungsabnahme und ist robuster.

Wie lange hält ein Schlagbohrer?

Ein gutes Modell wie der Bosch EasyImpact 630 hält bei gelegentlichem Gebrauch 5-10 Jahre. Wenn du es täglich für Betonbohren benutzt, kann es nach 6-12 Monaten versagen - besonders bei billigen Modellen. Die Lebensdauer hängt vom Einsatz, der Pflege und der Qualität ab. Reinige das Gerät nach jedem Einsatz, wechsle die Bohrer rechtzeitig und lass es nicht überhitzen.

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