Glasdusche: Was Sie über Design, Einbau und Pflege wissen müssen

Wenn Sie eine Glasdusche, eine durchsichtige Duschabtrennung aus Sicherheitsglas, die Raum und Licht im Badezimmer betont. Auch als Duschwand bekannt, ist sie heute die beliebteste Lösung für moderne Bäder – nicht nur wegen ihres Looks, sondern weil sie kleinere Räume größer wirken lässt. Im Gegensatz zu schweren Wannen oder abgedunkelten Duschkabinen aus Kunststoff bringt sie Licht, Luft und Eleganz in jeden Badbereich.

Was viele nicht wissen: Eine Glasdusche ist kein Einheitsprodukt. Es gibt Sicherheitsglas, speziell gehärtetes Glas, das bei Bruch in kleine, stumpfe Stücke zerfällt und somit sicher ist. Auch bekannt als ETV-Glas, wird es in Dicken von 6 bis 10 mm verwendet – je nach Größe und Befestigung. Die richtige Dicke entscheidet über Stabilität und Klang. Dünneres Glas klingt hohl, dickes Glas wirkt massiv und hochwertig. Und dann gibt es noch die Beschichtungen, wie Hydrophob oder Easy-Clean, die Wasser abperlen lassen und Kalkablagerungen reduzieren. Diese Beschichtungen sparen Ihnen wöchentlich bis zu zwei Stunden Putzzeit – und das bei richtiger Pflege jahrelang. Wer glaubt, Glasduschen seien pflegeintensiv, hat noch nie eine mit solcher Beschichtung gesehen.

Beim Einbau ist die Vorbereitung entscheidend. Die Bodenplatte muss perfekt waagerecht sein, sonst läuft das Wasser nicht richtig ab. Und die Wandanschlüsse? Die müssen dicht sein – sonst wird das Bad nach ein paar Monaten zur Feuchtigkeitsfalle. Viele Handwerker sparen hier an Dichtungen, um Kosten zu senken. Aber das lohnt sich nicht. Ein gut verklebter Rahmen mit Silikon, der auch nach Jahren nicht reißt, ist die Grundlage. Und wer eine Schiebetür will, sollte auf Rollen mit Keramiklager achten – die halten zehnmal länger als Plastikrollen.

Und was ist mit der Form? Rechteckig? Eckig? Halbkreis? Jede Form hat ihre Vor- und Nachteile. Eine Eckdusche nutzt die Ecke optimal aus – perfekt für kleine Bäder. Eine rechteckige Dusche mit seitlicher Tür ist einfacher zu reinigen und passt besser zu klassischen Badmöbeln. Und wer eine freistehende Dusche will, braucht mehr Platz – aber auch mehr Eindruck. Es gibt keine perfekte Lösung, nur die passende für Ihren Raum.

Immer wieder hört man: „Glasdusche ist teuer.“ Aber stimmt das? Ein einfaches Modell mit 8 mm Glas, Standardbeschichtung und einfacher Befestigung kostet oft weniger als eine hochwertige Kunststoffkabine. Und die Haltbarkeit? Glas hält 20 Jahre, wenn es richtig installiert ist. Eine Kunststoffkabine nach fünf Jahren hat gelbe Stellen, Risse, schlechte Dichtungen. Da lohnt sich die Investition.

In den folgenden Beiträgen finden Sie konkrete Anleitungen, Kostenübersichten und Erfahrungen von Hausbesitzern, die ihre Bäder mit Glasduschen modernisiert haben. Ob Sie planen, zu sanieren oder einfach nur wissen wollen, was wirklich funktioniert – hier finden Sie keine Theorie, sondern echte Praxis.

Von Rob Schmidt, 18 Nov, 2025 / Bauen und Wohnen

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