Sanierung Wasserleitungen: Was Sie wirklich wissen müssen

Bei einer Sanierung Wasserleitungen, die Erneuerung oder Austausch von Trinkwasser- und Abwasserleitungen in Gebäuden. Auch bekannt als Sanitär-Modernisierung, ist sie kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, wenn Rohre altersschwach, verkalkt oder undicht sind. Viele Hausbesitzer ignorieren sie, bis das Wasser auf dem Boden steht oder die Rechnung plötzlich doppelt so hoch ist. Doch eine rechtzeitige Sanierung spart nicht nur Geld, sondern verhindert Schimmel, Strukturenschäden und teure Notfälle.

Die Wasserleitungen, das Netz aus Rohren, das Wasser vom Hauptanschluss zu Waschbecken, Dusche und Toilette führt. Auch bekannt als Trinkwasserinstallation, bestehen oft aus Blei, Kupfer oder veralteten Kunststoffen. In Häusern, die vor 1980 gebaut wurden, sind besonders Bleirohre ein Problem – sie geben Schwermetalle ab und sind in vielen Fällen gesetzlich verboten. Auch alte Polyethylenrohre aus den 70er Jahren werden spröde und leckagen. Eine Leckage suchen, die systematische Suche nach undichten Stellen in Rohrleitungen. Auch bekannt als Wasserleckortung, ist der erste Schritt, bevor man alles aufreißt. Moderne Methoden wie Akustik-Sensoren oder Wärmekameras finden Lecks, ohne Wände zu zerstören. Und wenn es soweit ist: Werden alte Rohre einfach rausgezogen, oder bleibt etwas im Mauerwerk? Die Altrohr-Entfernung, die vollständige Entfernung von alten, beschädigten Rohren aus Wänden, Böden oder Decken. Auch bekannt als Rohrabriss, ist teuer, aber manchmal unvermeidlich. Alternativ gibt es die Inliner-Methode – ein neues Rohr wird als Schlauch in das alte eingezogen. Das spart Staub, Zeit und Müll, aber nicht immer die Qualität.

Wann ist eine Sanierung wirklich nötig? Wenn das Wasser trüb ist, wenn die Heizung langsam wird, wenn die Wasseruhr auch bei Stillstand läuft – dann ist es Zeit. Ein einzelner tropfender Hahn ist kein Grund. Aber wenn in drei Räumen gleichzeitig die Leitungen knarren, wenn der Kellerraum nach Feuchtigkeit riecht, wenn die Wasserdruck-Schwankungen beim Duschen Sie aus dem Schlaf reißen – dann ist es kein Zufall. Die meisten Sanierungen passieren im Badezimmer, in der Küche oder im Keller. Aber auch die Hauptleitung vom Straßenanschluss bis zum Hausanschluss muss passen. Und wer denkt, dass eine Sanierung nur beim Kauf eines Hauses nötig ist, irrt. In 60 % der Fälle passiert sie erst nach 20 bis 30 Jahren Nutzung – oft zu spät.

Was kommt als Nächstes? In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Lösungen: Wie Sie Abdeckfolie und Schutzvorrichtungen richtig einsetzen, damit Möbel und Böden beim Bohren und Schneiden nicht kaputtgehen. Wie Sie Haustechnik wie Heizung und Sanitär richtig prüfen, bevor Sie loslegen. Wie Sie Schalter und Steckdosen barrierearm platzieren, wenn Sie das Bad neu machen. Und wie Sie die Kosten für eine Wohnungsrenovierung realistisch kalkulieren – inklusive versteckter Kosten bei Wasserleitungen. Alles, was Sie brauchen, um eine Sanierung nicht als Notfall, sondern als kluge Investition zu sehen.

Von Jana Kleinhans, 28 Nov, 2025 / Hausrenovierung

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